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Wasserthron und Donnerbalken

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Ein zutiefst menschliches Bedürfnis und wie man sich seiner entledigt(e) – von der Antike bis in die Gegenwart: das ist das Thema des Buches, mithin ein Stück Alltagsgeschichte, das meist übergangen wird. Obwohl die Toilette ein Produkt der menschlichen Kultur ist, das die Forschung in verschiedenen Disziplinen beschäftigt (man denke an Ausgrabungen früher Hochkulturen, die bereits die Toilette mit Wasserspülung kannten), gibt es bis heute keine eigene Kulturgeschichte des stillen Örtchens. Daniel Furrer fragt nicht nur danach wie die Notdurft in verschiedenen Epochen, Gesellschaften und Schichten verrichtet wurde, sondern geht auch den vielfältigen Fragen nach, die sich im unmittelbaren Kontext aufwerfen: sei das die Frage nach der Scham, nach den gar nicht so feinen sozialen Unterschieden, nach hygienischen Problemen, nach Fortschritt und technischen > Errungenschaften<, nach Ökonomie und Ökologie. Dabei legt Furrer den Schwerpunkt seiner Darstellung zeitlich auf die Neuzeit, geographisch auf den europäischen Raum.

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Wasserthron und Donnerbalken, Daniel Furrer

Sprache
Erscheinungsdatum
2004
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(Hardcover)
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Titel
Wasserthron und Donnerbalken
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Daniel Furrer
Erscheinungsdatum
2004
Einband
Hardcover
Seitenzahl
192
ISBN10
3896782487
ISBN13
9783896782489
Reihe
Erstveröffentlichung
2004
Originaltitel
Wasserthron und Donnerbalken: Eine kleine Kulturgeschichte des stillen Örtchens
Bewertung
4,1 von 5 Sternen
Beschreibung
Ein zutiefst menschliches Bedürfnis und wie man sich seiner entledigt(e) – von der Antike bis in die Gegenwart: das ist das Thema des Buches, mithin ein Stück Alltagsgeschichte, das meist übergangen wird. Obwohl die Toilette ein Produkt der menschlichen Kultur ist, das die Forschung in verschiedenen Disziplinen beschäftigt (man denke an Ausgrabungen früher Hochkulturen, die bereits die Toilette mit Wasserspülung kannten), gibt es bis heute keine eigene Kulturgeschichte des stillen Örtchens. Daniel Furrer fragt nicht nur danach wie die Notdurft in verschiedenen Epochen, Gesellschaften und Schichten verrichtet wurde, sondern geht auch den vielfältigen Fragen nach, die sich im unmittelbaren Kontext aufwerfen: sei das die Frage nach der Scham, nach den gar nicht so feinen sozialen Unterschieden, nach hygienischen Problemen, nach Fortschritt und technischen > Errungenschaften<, nach Ökonomie und Ökologie. Dabei legt Furrer den Schwerpunkt seiner Darstellung zeitlich auf die Neuzeit, geographisch auf den europäischen Raum.