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Ja, unsere Kreise berühren sich

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„Sie werden verstehen, daß ich Ihnen schreiben muß“ - Christa Wolf beginnt den Briefwechsel mit Charlotte Wolff, nachdem sie in Wolffs Autobiographie auf ihren eigenen Namen stößt. Charlotte Wolff, ebenfalls Schriftstellerin, entdeckt in Christa Wolfs „Kein Ort. Nirgends“ ein poetisches Bild, das sie ähnlich in einem ihrer Gedichte verwendet hat. Sie beschreibt in ihrer Autobiographie, dass es ein Wunder sei, dass zwei Geister solch ähnliche poetische Ausdrücke schaffen konnten. Der Austausch thematisiert oft solche „Wunder“, Koinzidenzen und Begegnungen, die die Rationalität herausfordern. In der Zeit des Briefwechsels wurde Christa Wolfs „Kassandra“ veröffentlicht, in der sie die selbstzerstörerischen Tendenzen der abendländischen Zivilisation und deren patriarchale Wurzeln untersucht. Häufig geht es jedoch um Persönliches: Charlotte Wolff fragt sich, ob sie nach einem langen Leben im Exil Heimat finden kann, und reflektiert über die Herausforderungen neuer Projekte. Während des Austauschs arbeitet Christa Wolf an „Sommerstück“, während Charlotte Wolff an ihrer Biographie über Magnus Hirschfeld, den Pionier der Sexualforschung, schreibt. Diese Biographie wird ihr letztes Werk sein, da sie im September 1986 stirbt. Ihr beider Wunsch, sich zu begegnen, bleibt unerfüllt.

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Ja, unsere Kreise berühren sich, Christa Wolf

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2004
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(Paperback),
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Titel
Ja, unsere Kreise berühren sich
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Christa Wolf
Erscheinungsdatum
2004
Einband
Paperback
ISBN10
3630871828
ISBN13
9783630871820
Reihe
Bewertung
4,35 von 5 Sternen
Beschreibung
„Sie werden verstehen, daß ich Ihnen schreiben muß“ - Christa Wolf beginnt den Briefwechsel mit Charlotte Wolff, nachdem sie in Wolffs Autobiographie auf ihren eigenen Namen stößt. Charlotte Wolff, ebenfalls Schriftstellerin, entdeckt in Christa Wolfs „Kein Ort. Nirgends“ ein poetisches Bild, das sie ähnlich in einem ihrer Gedichte verwendet hat. Sie beschreibt in ihrer Autobiographie, dass es ein Wunder sei, dass zwei Geister solch ähnliche poetische Ausdrücke schaffen konnten. Der Austausch thematisiert oft solche „Wunder“, Koinzidenzen und Begegnungen, die die Rationalität herausfordern. In der Zeit des Briefwechsels wurde Christa Wolfs „Kassandra“ veröffentlicht, in der sie die selbstzerstörerischen Tendenzen der abendländischen Zivilisation und deren patriarchale Wurzeln untersucht. Häufig geht es jedoch um Persönliches: Charlotte Wolff fragt sich, ob sie nach einem langen Leben im Exil Heimat finden kann, und reflektiert über die Herausforderungen neuer Projekte. Während des Austauschs arbeitet Christa Wolf an „Sommerstück“, während Charlotte Wolff an ihrer Biographie über Magnus Hirschfeld, den Pionier der Sexualforschung, schreibt. Diese Biographie wird ihr letztes Werk sein, da sie im September 1986 stirbt. Ihr beider Wunsch, sich zu begegnen, bleibt unerfüllt.