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Reisen an das Ende der Geschichte

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Infrarot-Kameras, Karbon-Datierung, DNA-Analyse, Digitalisierung – moderne Technologien ermöglichen das Studium und die Bewahrung von Überlieferungen. Doch gleichzeitig zerstören Abgase unersetzbare Steinreliefs, ruinieren Besucherströme prähistorische Höhlen, und amerikanische Archive verlieren Dateien aus den 70er Jahren. Die Folgen von Technologieentwicklung und Globalisierung gefährden unersetzliche Reste der Vergangenheit, Kulturen und ihre Sprachen sowie materielle Traditionen, während wir einen rapiden Rückgang von Tier- und Pflanzenarten erleben. Dieses Paradox von Faszination und Zerstörung zieht sich durch die Erzählung. Der Autor nimmt uns mit auf eine Reise zu Schauplätzen weltweit, an denen über die Erhaltung und Vernichtung von historischen Spuren entschieden wird. Wir erkunden die Altstadt von Kairo, erfahren vom Wiederaufbau der Bibliothek von Alexandria, begleiten einen italienischen Forscher nach Papua-Neuguinea, wo die Verschriftlichung mündliche Traditionen bedroht, und entdecken, dass die chinesische Auffassung von historischem Original stark von unserer abweicht. Wir werden Zeugen des unwiederbringlichen kulturellen Verlustes und des Endes jahrtausendealter Überlieferungen. Ein Meisterwerk journalistischer Recherche und glänzend geschrieben.

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Reisen an das Ende der Geschichte, Alexander Stille

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Alexander Stille
Verlag
Beck
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Hardcover
Seitenzahl
460
ISBN10
3406495168
ISBN13
9783406495168
Reihe
Originaltitel
The future of the past
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Infrarot-Kameras, Karbon-Datierung, DNA-Analyse, Digitalisierung – moderne Technologien ermöglichen das Studium und die Bewahrung von Überlieferungen. Doch gleichzeitig zerstören Abgase unersetzbare Steinreliefs, ruinieren Besucherströme prähistorische Höhlen, und amerikanische Archive verlieren Dateien aus den 70er Jahren. Die Folgen von Technologieentwicklung und Globalisierung gefährden unersetzliche Reste der Vergangenheit, Kulturen und ihre Sprachen sowie materielle Traditionen, während wir einen rapiden Rückgang von Tier- und Pflanzenarten erleben. Dieses Paradox von Faszination und Zerstörung zieht sich durch die Erzählung. Der Autor nimmt uns mit auf eine Reise zu Schauplätzen weltweit, an denen über die Erhaltung und Vernichtung von historischen Spuren entschieden wird. Wir erkunden die Altstadt von Kairo, erfahren vom Wiederaufbau der Bibliothek von Alexandria, begleiten einen italienischen Forscher nach Papua-Neuguinea, wo die Verschriftlichung mündliche Traditionen bedroht, und entdecken, dass die chinesische Auffassung von historischem Original stark von unserer abweicht. Wir werden Zeugen des unwiederbringlichen kulturellen Verlustes und des Endes jahrtausendealter Überlieferungen. Ein Meisterwerk journalistischer Recherche und glänzend geschrieben.