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Hannah Arendt

Leidenschaften, Menschen und Bücher

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Wie kann jemand zum Denker werden, wenn er nicht mindestens den dritten Theil jeden Tages ohne Leidenschaften, Menschen und Bücher verbringt?Dieser Aphorismus von Nietzsche könnte über dem Eingang zum Raum stehen, den sich Hannah Arendt mit ihrem Denktagebuch geschaffen hat. Ein Raum, in dem das "alterslos denkende Ich" sich ins Gespräch mit dem Ich vertieft und der mit anderen Räumen korrespondiert, die auch in anderen Zeiten liegen: Politik, Freundschaften, theoretisches Schreiben, Liebe.Barbara Hahn geht in ihrem Buch durch diese Räume, fragt, was Arendts Texte so lebendig gehalten hat. Jetzt erst scheinen sie recht an der Zeit zu sein. Wie sind sie geschrieben, wie lassen sie sich von heute aus lesen? Es ist eine Wanderung durch politische Öffentlichkeiten in Deutschland und Amerika, ein Durchqueren von Denktraditionen und Schreibweisen. Ein Einhalten bei Gedichten im Denktagebuch, bei Zitaten in den großen theoretischen Büchern, bei scharf geschliffenen Passagen in politischen Aufsätzen oder bei Gedanken in Briefen an Freunde.

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Hannah Arendt, Barbara Hahn

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
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(Hardcover)
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Titel
Hannah Arendt
Untertitel
Leidenschaften, Menschen und Bücher
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Barbara Hahn
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Hardcover
ISBN10
3827005612
ISBN13
9783827005618
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
3,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Wie kann jemand zum Denker werden, wenn er nicht mindestens den dritten Theil jeden Tages ohne Leidenschaften, Menschen und Bücher verbringt?Dieser Aphorismus von Nietzsche könnte über dem Eingang zum Raum stehen, den sich Hannah Arendt mit ihrem Denktagebuch geschaffen hat. Ein Raum, in dem das "alterslos denkende Ich" sich ins Gespräch mit dem Ich vertieft und der mit anderen Räumen korrespondiert, die auch in anderen Zeiten liegen: Politik, Freundschaften, theoretisches Schreiben, Liebe.Barbara Hahn geht in ihrem Buch durch diese Räume, fragt, was Arendts Texte so lebendig gehalten hat. Jetzt erst scheinen sie recht an der Zeit zu sein. Wie sind sie geschrieben, wie lassen sie sich von heute aus lesen? Es ist eine Wanderung durch politische Öffentlichkeiten in Deutschland und Amerika, ein Durchqueren von Denktraditionen und Schreibweisen. Ein Einhalten bei Gedichten im Denktagebuch, bei Zitaten in den großen theoretischen Büchern, bei scharf geschliffenen Passagen in politischen Aufsätzen oder bei Gedanken in Briefen an Freunde.