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Versuch über den Normalismus

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  • 476 Seiten
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Als »Normalismus« wird ein spezifisch modernes Netz von Dispositiven bestimmt, die geregelt sektorielle und allgemeine Normalitäten produzieren. Dabei werden zwei fundamentale normalistische Strategien (Protonormalismus und flexibler Normalismus) unterschieden und insbesondere Verfahren der Selbstnormalisierung moderner Subjekte dargestellt: das Leben als (nicht) normale Fahrt durch symbolische Kurven-Landschaften. Dem entspricht ein eigener Faszinationstyp der modernen Literatur, dargestellt in Essays u.a. zu Zola, Musil, Céline, Heidegger, R. Vailland, B. Vesper, H. M. Enzensberger und S. Berg. Die ausführlichen Einleitungs- und Schlussteile schließen eine Diagnose der großen »Denormalisierungen« zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein und definieren die Begriffe einer »Posthistorie« bzw. einer »Postmoderne« als Folgephänomene des flexiblen Normalismus kulturhistorisch neu.

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Versuch über den Normalismus, Jürgen Link

Sprache
Erscheinungsdatum
2006
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Jürgen Link
Erscheinungsdatum
2006
Einband
Paperback
Seitenzahl
476
ISBN10
3525265255
ISBN13
9783525265253
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Als »Normalismus« wird ein spezifisch modernes Netz von Dispositiven bestimmt, die geregelt sektorielle und allgemeine Normalitäten produzieren. Dabei werden zwei fundamentale normalistische Strategien (Protonormalismus und flexibler Normalismus) unterschieden und insbesondere Verfahren der Selbstnormalisierung moderner Subjekte dargestellt: das Leben als (nicht) normale Fahrt durch symbolische Kurven-Landschaften. Dem entspricht ein eigener Faszinationstyp der modernen Literatur, dargestellt in Essays u.a. zu Zola, Musil, Céline, Heidegger, R. Vailland, B. Vesper, H. M. Enzensberger und S. Berg. Die ausführlichen Einleitungs- und Schlussteile schließen eine Diagnose der großen »Denormalisierungen« zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein und definieren die Begriffe einer »Posthistorie« bzw. einer »Postmoderne« als Folgephänomene des flexiblen Normalismus kulturhistorisch neu.