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Zeichen und Wunder

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  • 203 Seiten
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Die neueste „Neue Kinowelle“ aus Fernost fordert das Weltkino heraus. Die gefeierten Regisseure Zhang Yimou aus China und Wong Kar-Wai aus Hongkong stehen im Mittelpunkt dieser künstlerischen Revolution. Das Doppelportrait beleuchtet die beiden Seiten des chinesischen Gegenwartsfilms und stellt die wichtigsten Stile, Methoden und Stars dieser ästhetischen Herausforderung dem deutschen Publikum vor. Mit gewissen Anpassungen an das westliche Publikum, das mit den Erzählweisen des chinesischen Populärkinos weniger vertraut ist, schaffen beide Regisseure ein Werk, das weltweit begeistert. Dies eröffnet dem chinesischen Kino neue Märkte und kann als eine Form des Kulturimperialismus betrachtet werden, getragen vom Stolz auf jahrtausendealte Traditionen und dem Aufbruchsgefühl des neuen China. Gleichzeitig zeigen die Filme eine Offenheit der chinesischen Filmindustrie gegenüber dem Westen und westlichen Erzählweisen. Wenn beide Regisseure dies als „panasiatisch“ charakterisieren, bedeutet das nicht, dass sie ihre „chineseness“ aufgeben. Vielmehr impliziert es den Anspruch, Kino zu schaffen, in dem sich mehr als nur das chinesische Publikum wiederfindet.

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Zeichen und Wunder, Josef Schnelle

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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(Paperback)
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Titel
Zeichen und Wunder
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Josef Schnelle
Verlag
Schüren
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Paperback
Seitenzahl
203
ISBN10
3894724382
ISBN13
9783894724382
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Die neueste „Neue Kinowelle“ aus Fernost fordert das Weltkino heraus. Die gefeierten Regisseure Zhang Yimou aus China und Wong Kar-Wai aus Hongkong stehen im Mittelpunkt dieser künstlerischen Revolution. Das Doppelportrait beleuchtet die beiden Seiten des chinesischen Gegenwartsfilms und stellt die wichtigsten Stile, Methoden und Stars dieser ästhetischen Herausforderung dem deutschen Publikum vor. Mit gewissen Anpassungen an das westliche Publikum, das mit den Erzählweisen des chinesischen Populärkinos weniger vertraut ist, schaffen beide Regisseure ein Werk, das weltweit begeistert. Dies eröffnet dem chinesischen Kino neue Märkte und kann als eine Form des Kulturimperialismus betrachtet werden, getragen vom Stolz auf jahrtausendealte Traditionen und dem Aufbruchsgefühl des neuen China. Gleichzeitig zeigen die Filme eine Offenheit der chinesischen Filmindustrie gegenüber dem Westen und westlichen Erzählweisen. Wenn beide Regisseure dies als „panasiatisch“ charakterisieren, bedeutet das nicht, dass sie ihre „chineseness“ aufgeben. Vielmehr impliziert es den Anspruch, Kino zu schaffen, in dem sich mehr als nur das chinesische Publikum wiederfindet.