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Die Iboga-Heilungszeremonie im Gabun

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    Der zeremonielle Verzehr der Iboga-Wurzelrinde war ursprünglich ein wohl von den Pygmäen entwickeltes Initiationsritual, bei dem das Kind „sterben“ und als Erwachsener „wiedergeboren“ werden sollte. Heute ist der Konsum dieser pharmakologisch gut untersuchten Substanz nicht nur eine im zentralafrikanischen Gabun weitverbreitete Maßnahme zur Heilung „spirituell“ verursachter Krankheiten, sondern wird auch in westlichen Industrienationen mit großem (kurzfristigem) Erfolg zur Behandlung gravierender Drogenabhängigkeit eingesetzt. Doch wie sind diese Wirkungen zu erklären? Welche Rolle spielen dabei die „Vision“, eine verblüffend an Nah-Todes-Erlebnisse erinnernde Erfahrung, das mehrnächtige Ritual, die ausgeklügelte Harfen- und Mundbogenmusik, die therapeutische Begleitung durch traditionelle Heiler? Und warum kommt es bei Drogenentzugstherapien mittels Iboga trotz moderner Überwachungsmaßnahmen immer wieder zu medizinisch ungeklärten Todesfällen? Diesen spannenden Fragen sind die Autoren auf verschiedenen Ebenen Sie sichteten nicht nur die umfangreiche Forschung verschiedener Disziplinen und westliche Selbsterfahrungsberichte und befragten die traditionellen Heiler, sie ließen sich auch selbst initiieren und kommen zu dem verblüffenden Ergebnis, dass modernste Erkenntnisse uraltes spirituelles Wissen eher bestätigen als widerlegen.

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    Die Iboga-Heilungszeremonie im Gabun,

    Sprache
    Erscheinungsdatum
    2006
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    (Paperback)
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    Titel
    Die Iboga-Heilungszeremonie im Gabun
    Sprache
    Deutsch
    Autor*innen
    Verlag
    Jacobs
    Erscheinungsdatum
    2006
    Einband
    Paperback
    Seitenzahl
    151
    ISBN10
    3899181557
    ISBN13
    9783899181555
    Reihe
    Beschreibung
    Der zeremonielle Verzehr der Iboga-Wurzelrinde war ursprünglich ein wohl von den Pygmäen entwickeltes Initiationsritual, bei dem das Kind „sterben“ und als Erwachsener „wiedergeboren“ werden sollte. Heute ist der Konsum dieser pharmakologisch gut untersuchten Substanz nicht nur eine im zentralafrikanischen Gabun weitverbreitete Maßnahme zur Heilung „spirituell“ verursachter Krankheiten, sondern wird auch in westlichen Industrienationen mit großem (kurzfristigem) Erfolg zur Behandlung gravierender Drogenabhängigkeit eingesetzt. Doch wie sind diese Wirkungen zu erklären? Welche Rolle spielen dabei die „Vision“, eine verblüffend an Nah-Todes-Erlebnisse erinnernde Erfahrung, das mehrnächtige Ritual, die ausgeklügelte Harfen- und Mundbogenmusik, die therapeutische Begleitung durch traditionelle Heiler? Und warum kommt es bei Drogenentzugstherapien mittels Iboga trotz moderner Überwachungsmaßnahmen immer wieder zu medizinisch ungeklärten Todesfällen? Diesen spannenden Fragen sind die Autoren auf verschiedenen Ebenen Sie sichteten nicht nur die umfangreiche Forschung verschiedener Disziplinen und westliche Selbsterfahrungsberichte und befragten die traditionellen Heiler, sie ließen sich auch selbst initiieren und kommen zu dem verblüffenden Ergebnis, dass modernste Erkenntnisse uraltes spirituelles Wissen eher bestätigen als widerlegen.