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Ökonomie der Zerstörung

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Adam Tooze entwirft in seiner umfassenden Darstellung der nationalsozialistischen Wirtschaft eine neue Sicht auf die Geschichte des 'Dritten Reichs' und den Zweiten Weltkrieg. Er zeigt, dass Hitlers Aufstieg zur Macht, seine 'Erfolge' vor 1939 und seine Entscheidungen während des Kriegs stets von wirtschaftlichen Interessen geprägt waren. Die Vorstellung, das 'Dritte Reich' sei ein unaufhaltsamer Panzer mit einer florierenden Wirtschaft gewesen, ist irreführend. Deutschland war nie stark genug, um Europa zu dominieren oder England, die Sowjetunion oder die USA dauerhaft zu besiegen. Dennoch hatten wirtschaftliche Überlegungen ab 1933 erheblichen Einfluss auf die nationalsozialistische Politik. Hitlers Weltanschauung war nicht nur politisch und rassenbiologisch, sondern auch stark ökonomisch geprägt. Sein Ziel war es, Deutschland zur militärischen und wirtschaftlichen Supermacht zu machen, koste es, was es wolle. Dieser Plan war von Anfang an zum Scheitern verurteilt, führte jedoch zur Verwüstung eines halben Kontinents und zur Vernichtung Millionen von Menschenleben. Tooze bietet eine neue Perspektive auf das Herrschaftssystem des 'Dritten Reichs' und den Verlauf des Zweiten Weltkriegs und legt damit die erste umfassende Wirtschaftsgeschichte des 'Dritten Reichs' vor. Ein Standardwerk.

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Ökonomie der Zerstörung, Adam Tooze

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Adam Tooze
Verlag
Pantheon
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Paperback
Seitenzahl
926
ISBN10
3570550567
ISBN13
9783570550564
Reihe
Originaltitel
The wages of destruction
Bewertung
4,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Adam Tooze entwirft in seiner umfassenden Darstellung der nationalsozialistischen Wirtschaft eine neue Sicht auf die Geschichte des 'Dritten Reichs' und den Zweiten Weltkrieg. Er zeigt, dass Hitlers Aufstieg zur Macht, seine 'Erfolge' vor 1939 und seine Entscheidungen während des Kriegs stets von wirtschaftlichen Interessen geprägt waren. Die Vorstellung, das 'Dritte Reich' sei ein unaufhaltsamer Panzer mit einer florierenden Wirtschaft gewesen, ist irreführend. Deutschland war nie stark genug, um Europa zu dominieren oder England, die Sowjetunion oder die USA dauerhaft zu besiegen. Dennoch hatten wirtschaftliche Überlegungen ab 1933 erheblichen Einfluss auf die nationalsozialistische Politik. Hitlers Weltanschauung war nicht nur politisch und rassenbiologisch, sondern auch stark ökonomisch geprägt. Sein Ziel war es, Deutschland zur militärischen und wirtschaftlichen Supermacht zu machen, koste es, was es wolle. Dieser Plan war von Anfang an zum Scheitern verurteilt, führte jedoch zur Verwüstung eines halben Kontinents und zur Vernichtung Millionen von Menschenleben. Tooze bietet eine neue Perspektive auf das Herrschaftssystem des 'Dritten Reichs' und den Verlauf des Zweiten Weltkriegs und legt damit die erste umfassende Wirtschaftsgeschichte des 'Dritten Reichs' vor. Ein Standardwerk.