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Mein Wille geschehe

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  • 158 Seiten
  • 6 Lesestunden

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Kann eine Gesellschaft den Todeswunsch eines Menschen unterstützen? Gibt es eine Pflicht zu leben? Ab wann ist ein Leben möglicherweise nicht mehr lebenswert und wer darf das entscheiden? In der Schweiz begleiten Organisationen wie 'Exit' und 'Dignitas' todeswillige Menschen auf ihrem letzten Weg, indem sie mehr bieten als nur den Giftbecher. Deutschland hat sich mit Verweis auf seine Vergangenheit weitgehend von solchen Debatten ferngehalten, doch laut einer Forsa-Umfrage sind zwei Drittel der Deutschen der Meinung, dass schwerkranke Menschen über ihren Tod selbst bestimmen sollten. Mit der Eröffnung einer 'Dignitas'-Zweigstelle in Hannover ist das Thema des assistierten Suizids auch in Deutschland angekommen. In ihrem eindrucksvollen Buch beleuchtet Svenja Flaßpöhler den Suizid aus philosophischer und kulturgeschichtlicher Perspektive, ohne eine Universalthese aufzustellen. Sie stellt verschiedene Fragen und Standpunkte zur Freitodhilfe in einen spannungsgeladenen Dialog und spannt den Bogen von der Antike, wo Selbstmord als ehrbar galt, bis zu zwei konkreten Menschen, bei deren begleitetem Sterben sie anwesend war. Sensibel beschreibt sie die Atmosphäre, den Verlauf des Ablebens, die Motive der Sterbebegleiter sowie die Gedanken und Gefühle von Angehörigen und Freunden.

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Mein Wille geschehe, Svenja Flaßpöhler

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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(Hardcover),
Buchzustand
Gebraucht - Sehr gut
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Titel
Mein Wille geschehe
Sprache
Deutsch
Verlag
wjs
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Hardcover
Seitenzahl
158
ISBN10
3937989277
ISBN13
9783937989273
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Kann eine Gesellschaft den Todeswunsch eines Menschen unterstützen? Gibt es eine Pflicht zu leben? Ab wann ist ein Leben möglicherweise nicht mehr lebenswert und wer darf das entscheiden? In der Schweiz begleiten Organisationen wie 'Exit' und 'Dignitas' todeswillige Menschen auf ihrem letzten Weg, indem sie mehr bieten als nur den Giftbecher. Deutschland hat sich mit Verweis auf seine Vergangenheit weitgehend von solchen Debatten ferngehalten, doch laut einer Forsa-Umfrage sind zwei Drittel der Deutschen der Meinung, dass schwerkranke Menschen über ihren Tod selbst bestimmen sollten. Mit der Eröffnung einer 'Dignitas'-Zweigstelle in Hannover ist das Thema des assistierten Suizids auch in Deutschland angekommen. In ihrem eindrucksvollen Buch beleuchtet Svenja Flaßpöhler den Suizid aus philosophischer und kulturgeschichtlicher Perspektive, ohne eine Universalthese aufzustellen. Sie stellt verschiedene Fragen und Standpunkte zur Freitodhilfe in einen spannungsgeladenen Dialog und spannt den Bogen von der Antike, wo Selbstmord als ehrbar galt, bis zu zwei konkreten Menschen, bei deren begleitetem Sterben sie anwesend war. Sensibel beschreibt sie die Atmosphäre, den Verlauf des Ablebens, die Motive der Sterbebegleiter sowie die Gedanken und Gefühle von Angehörigen und Freunden.