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Wissenschaftsfreiheit vor neuen Grenzen?

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Dieter Grimm untersucht die wechselseitige Einflussnahme zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sowie deren neu zu überdenkende Grenzen. Er betont, dass Wissenschaft sich nicht politischem oder wirtschaftlichem Druck beugen darf, sondern vielmehr Orientierung bieten und Sinnfragen beantworten soll. Ohne kritische Distanz kann Wissenschaft keine überraschenden Erkenntnisse gewinnen. In seiner Göttinger Universitätssrede von 2006 thematisiert Grimm die Freiheit der Wissenschaft und deren neue Grenzen. Heutzutage ist Wissenschaft eine tragende Kraft der Wirtschaft und dient als Legitimationsressource für politische Entscheidungen. Das gestiegene Interesse an Wissenschaft führt zu einer Nachfrage nach anwendungsorientierten Erkenntnissen und Gutachten, die politische Entscheidungen rechtfertigen. Allerdings sinkt mit der Nähe zu Politik und Wirtschaft das Vertrauen in die Objektivität der Wissenschaft. Grimm fordert eine Verständigung über neue Grenzen und spricht sich für ein Verbot von Forschung aus, die ausschließlich auf externe Nutzen ausgerichtet ist. Die Göttinger Universitätsreden, die 2005 starteten, stellen aktuelle Fragen zu Wissen, Wirken und Verantwortung in den Mittelpunkt eines kritischen Dialogs.

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Wissenschaftsfreiheit vor neuen Grenzen?, Wolf-Dieter Grimm

Sprache
Erscheinungsdatum
2007
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(Paperback)
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Titel
Wissenschaftsfreiheit vor neuen Grenzen?
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2007
Einband
Paperback
Seitenzahl
29
ISBN10
3835301896
ISBN13
9783835301894
Reihe
Beschreibung
Dieter Grimm untersucht die wechselseitige Einflussnahme zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft sowie deren neu zu überdenkende Grenzen. Er betont, dass Wissenschaft sich nicht politischem oder wirtschaftlichem Druck beugen darf, sondern vielmehr Orientierung bieten und Sinnfragen beantworten soll. Ohne kritische Distanz kann Wissenschaft keine überraschenden Erkenntnisse gewinnen. In seiner Göttinger Universitätssrede von 2006 thematisiert Grimm die Freiheit der Wissenschaft und deren neue Grenzen. Heutzutage ist Wissenschaft eine tragende Kraft der Wirtschaft und dient als Legitimationsressource für politische Entscheidungen. Das gestiegene Interesse an Wissenschaft führt zu einer Nachfrage nach anwendungsorientierten Erkenntnissen und Gutachten, die politische Entscheidungen rechtfertigen. Allerdings sinkt mit der Nähe zu Politik und Wirtschaft das Vertrauen in die Objektivität der Wissenschaft. Grimm fordert eine Verständigung über neue Grenzen und spricht sich für ein Verbot von Forschung aus, die ausschließlich auf externe Nutzen ausgerichtet ist. Die Göttinger Universitätsreden, die 2005 starteten, stellen aktuelle Fragen zu Wissen, Wirken und Verantwortung in den Mittelpunkt eines kritischen Dialogs.