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Irgendwo

Wien, Theresienstadt und die Welt. Die Sammlung Heinrich Rieger

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  • 190 Seiten
  • 7 Lesestunden

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Die Sammlung Heinrich Rieger war bis zu ihrer Zerstörung 1938 eine der imposantesten Kollektionen zeitgenössischer Kunst in Wien. Ein Teil der Bilder konnte nach 1945 restituiert werden. Viele Werke, unter anderem mehrere Dutzend Schiele Zeichnungen, gelten nach wie vor als verschollen. Der Zahnarzt Dr. Heinrich Rieger verstand seine private Sammlung immer als Bestandteil der Öffentlichkeit, die er in Form von zahlreichen Ausstellungen und Abdrucken in Printmedien dem Publikum zugänglich machte. Diese geschlossene Kollektion wurde durch die Nationalsozialisten zerstreut, Heinrich Rieger und seine Frau Bertha wurden in Konzentrationslagern ermordet. Der über mysteriöse Kanäle verschwundene Teil der Werke befindet sich in der Welt – irgendwo zwischen Österreich und Amerika in der Obhut von um die tragische Geschichte wissender Sammler oder Kunsthandlungen. Die Zerstörung der Sammlung Heinrich Rieger ist die Folge eines historischen Unrechts, das so lange aufrecht bleibt, solange die neuen Besitzenden ihre gegenwärtige Mittäterschaft nicht erkennen und im Sinne der Ethik eines verantwortungsvollen Erinnerns handeln.

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Irgendwo, Lisa Fischer

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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Titel
Irgendwo
Untertitel
Wien, Theresienstadt und die Welt. Die Sammlung Heinrich Rieger
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Lisa Fischer
Verlag
Czernin
Erscheinungsdatum
2008
Seitenzahl
190
ISBN10
3707602559
ISBN13
9783707602555
Reihe
Beschreibung
Die Sammlung Heinrich Rieger war bis zu ihrer Zerstörung 1938 eine der imposantesten Kollektionen zeitgenössischer Kunst in Wien. Ein Teil der Bilder konnte nach 1945 restituiert werden. Viele Werke, unter anderem mehrere Dutzend Schiele Zeichnungen, gelten nach wie vor als verschollen. Der Zahnarzt Dr. Heinrich Rieger verstand seine private Sammlung immer als Bestandteil der Öffentlichkeit, die er in Form von zahlreichen Ausstellungen und Abdrucken in Printmedien dem Publikum zugänglich machte. Diese geschlossene Kollektion wurde durch die Nationalsozialisten zerstreut, Heinrich Rieger und seine Frau Bertha wurden in Konzentrationslagern ermordet. Der über mysteriöse Kanäle verschwundene Teil der Werke befindet sich in der Welt – irgendwo zwischen Österreich und Amerika in der Obhut von um die tragische Geschichte wissender Sammler oder Kunsthandlungen. Die Zerstörung der Sammlung Heinrich Rieger ist die Folge eines historischen Unrechts, das so lange aufrecht bleibt, solange die neuen Besitzenden ihre gegenwärtige Mittäterschaft nicht erkennen und im Sinne der Ethik eines verantwortungsvollen Erinnerns handeln.