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Kapital und Politik

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Im 19. Jahrhundert, als Technik und Naturwissenschaften rasant voranschreiten, erkennt ein junger Journalist, welchen gesellschaftlichen Sprengstoff dies birgt. Der 24-jährige Karl Marx, Chefredakteur der Rheinischen Zeitung in Köln, wird zur Stimme der demokratischen Opposition in Deutschland. Er berichtet über das Elend der Arbeiter, bis die Zeitung 1843 verboten wird. Marx erkennt, dass die neuen Fabrikationsmethoden durch die technische Revolution enorme Möglichkeiten zur Bereicherung bieten. Der Profit eines Unternehmers resultiert hauptsächlich daraus, dass er seinen Beschäftigten nur einen Bruchteil des Wertes zahlt, den sie schaffen. Dieser „Mehrwert“ wird in neue Technologien investiert, was den Gewinn weiter steigert und die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößert. Die Notwendigkeit weniger Arbeiter führt zu steigender Arbeitslosigkeit, gedrückten Löhnen und wachsender Verelendung. Teile von Marx' Gesellschaftsanalyse sind auch heute relevant für die Interpretation unserer politischen Lage. Kritiker bemerken, dass das, was wohlhabenden Nutznießern als globales Wirtschaftswachstum erscheint, von Millionen als Umverteilung zugunsten weniger Großunternehmen und Kapitaleigner wahrgenommen wird. Die Hauptwerke von Marx' Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie sind in einem kompakten Reader zusammengestellt.

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Kapital und Politik, Karl Marx

Sprache
Erscheinungsdatum
2008
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Karl Marx
Erscheinungsdatum
2008
Einband
Paperback
Seitenzahl
1354
ISBN10
3861508699
ISBN13
9783861508694
Reihe
Bewertung
4,8 von 5 Sternen
Beschreibung
Im 19. Jahrhundert, als Technik und Naturwissenschaften rasant voranschreiten, erkennt ein junger Journalist, welchen gesellschaftlichen Sprengstoff dies birgt. Der 24-jährige Karl Marx, Chefredakteur der Rheinischen Zeitung in Köln, wird zur Stimme der demokratischen Opposition in Deutschland. Er berichtet über das Elend der Arbeiter, bis die Zeitung 1843 verboten wird. Marx erkennt, dass die neuen Fabrikationsmethoden durch die technische Revolution enorme Möglichkeiten zur Bereicherung bieten. Der Profit eines Unternehmers resultiert hauptsächlich daraus, dass er seinen Beschäftigten nur einen Bruchteil des Wertes zahlt, den sie schaffen. Dieser „Mehrwert“ wird in neue Technologien investiert, was den Gewinn weiter steigert und die Kluft zwischen Arm und Reich vergrößert. Die Notwendigkeit weniger Arbeiter führt zu steigender Arbeitslosigkeit, gedrückten Löhnen und wachsender Verelendung. Teile von Marx' Gesellschaftsanalyse sind auch heute relevant für die Interpretation unserer politischen Lage. Kritiker bemerken, dass das, was wohlhabenden Nutznießern als globales Wirtschaftswachstum erscheint, von Millionen als Umverteilung zugunsten weniger Großunternehmen und Kapitaleigner wahrgenommen wird. Die Hauptwerke von Marx' Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie sind in einem kompakten Reader zusammengestellt.