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Der Wohltäter

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  • 119 Seiten
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Der seltsame Mann vom Roten Kreuz Nur durch Zufall wird der reisende Schweizer Kaufmann Henry Dunant (1828- 1910) Augenzeuge der Schlacht von Solferino. Die grausamen Eindrücke verändern sein Leben von Grund auf: „Wäre es nicht möglich, freiwillige Hülfsgesellschaften zu gründen, deren Zweck es ist, die Verwundeten in Kriegszeiten zu pflegen oder pflegen zu lassen?” In Genf setzt sich Dunant unermüdlich für den Aufbau des Roten Kreuzes ein. In ganz Europa wird er geehrt und geachtet. Doch sein Ruhm ist nur von kurzer Dauer. Der calvinistisch geprägte Geschäftsmann verschuldet sich. Seine Karriere endet im betrügerischen Bankrott. Das Rote Kreuz schließt seinen Gründer aus. In Heiden am Bodensee verbringt er seine letzten Lebensjahre – ein frömmelnder Sonderling, der sich mit apokalyptischen Endzeitvisionen beschäftigt und mit Kirche und Staat hadert. Auch die Tatsache, dass ihm für seine humanitären Verdienste der erste Friedensnobelpreis verliehen wird, reißt ihn nicht aus seiner Verbitterung.

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Der Wohltäter, Elke Endraß

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
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(Paperback)
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Titel
Der Wohltäter
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Elke Endraß
Erscheinungsdatum
2010
Einband
Paperback
Seitenzahl
119
ISBN10
3889812880
ISBN13
9783889812889
Reihe
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Der seltsame Mann vom Roten Kreuz Nur durch Zufall wird der reisende Schweizer Kaufmann Henry Dunant (1828- 1910) Augenzeuge der Schlacht von Solferino. Die grausamen Eindrücke verändern sein Leben von Grund auf: „Wäre es nicht möglich, freiwillige Hülfsgesellschaften zu gründen, deren Zweck es ist, die Verwundeten in Kriegszeiten zu pflegen oder pflegen zu lassen?” In Genf setzt sich Dunant unermüdlich für den Aufbau des Roten Kreuzes ein. In ganz Europa wird er geehrt und geachtet. Doch sein Ruhm ist nur von kurzer Dauer. Der calvinistisch geprägte Geschäftsmann verschuldet sich. Seine Karriere endet im betrügerischen Bankrott. Das Rote Kreuz schließt seinen Gründer aus. In Heiden am Bodensee verbringt er seine letzten Lebensjahre – ein frömmelnder Sonderling, der sich mit apokalyptischen Endzeitvisionen beschäftigt und mit Kirche und Staat hadert. Auch die Tatsache, dass ihm für seine humanitären Verdienste der erste Friedensnobelpreis verliehen wird, reißt ihn nicht aus seiner Verbitterung.