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Therapieziel Identität

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  • 238 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Psychotherapeuten stehen zunehmend vor Patienten mit unausgereifter Identität, sei es bei jüngeren, deren Identität noch nicht entwickelt ist, oder bei älteren, deren stabile Identität durch Arbeitsplatzverlust oder Trennung beeinträchtigt wurde. Während früher die Wiederherstellung der Autonomie im Fokus stand, rückt heute die Identitätsarbeit in den Vordergrund. Dies bedeutet, dass nicht mehr zusammenhängende Identitätsfragmente wieder integriert werden müssen. Die Zunahme von „Identitätsdiffusion“ ist auf den Wandel in Familie und Arbeitswelt zurückzuführen, die traditionell als Ankerpunkte für eine solide Identitätsentwicklung fungierten. Die Autorin analysiert diese Entwicklungen und deren Ursachen und beschreibt die therapeutischen Konsequenzen. Themen umfassen Lebensphasen und Identitätsentwicklung über den gesamten Lebenslauf, die besondere Bedeutung der Identität in der Kindheit und Jugend, sowie die Rolle von Beziehungen, Geschlecht und Migration. Auch die Auswirkungen neuer Medien auf Identitäten werden beleuchtet. Die Autorin, erfahren und renommiert, bietet neue therapeutische Antworten. Dieses Buch richtet sich an Psychotherapeuten, insbesondere solche mit tiefenpsychologischer oder psychodynamischer Ausrichtung, sowie an Kinder- und Jugendlichentherapeuten und Entwicklungspsychologen.

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Therapieziel Identität, Inge Seiffge-Krenke

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Erscheinungsdatum
2022
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2022
Einband
Paperback
Seitenzahl
238
ISBN10
3608986634
ISBN13
9783608986631
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Psychotherapeuten stehen zunehmend vor Patienten mit unausgereifter Identität, sei es bei jüngeren, deren Identität noch nicht entwickelt ist, oder bei älteren, deren stabile Identität durch Arbeitsplatzverlust oder Trennung beeinträchtigt wurde. Während früher die Wiederherstellung der Autonomie im Fokus stand, rückt heute die Identitätsarbeit in den Vordergrund. Dies bedeutet, dass nicht mehr zusammenhängende Identitätsfragmente wieder integriert werden müssen. Die Zunahme von „Identitätsdiffusion“ ist auf den Wandel in Familie und Arbeitswelt zurückzuführen, die traditionell als Ankerpunkte für eine solide Identitätsentwicklung fungierten. Die Autorin analysiert diese Entwicklungen und deren Ursachen und beschreibt die therapeutischen Konsequenzen. Themen umfassen Lebensphasen und Identitätsentwicklung über den gesamten Lebenslauf, die besondere Bedeutung der Identität in der Kindheit und Jugend, sowie die Rolle von Beziehungen, Geschlecht und Migration. Auch die Auswirkungen neuer Medien auf Identitäten werden beleuchtet. Die Autorin, erfahren und renommiert, bietet neue therapeutische Antworten. Dieses Buch richtet sich an Psychotherapeuten, insbesondere solche mit tiefenpsychologischer oder psychodynamischer Ausrichtung, sowie an Kinder- und Jugendlichentherapeuten und Entwicklungspsychologen.