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Der Winter des Zeichners

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  • 128 Seiten
  • 5 Lesestunden

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Im franquistischen Spanien der 1950er-Jahre wagen sich fünf der seinerzeit populärsten Comiczeichner an die Verwirklichung ihres Traums und kehren dem größten spanischen Comicverlag Bruguera den Rücken, für dessen Magazin „Pulgarcito“ sie zuvor tätig waren (die Heimat der auch in Deutschland populären Figuren „Clever & Smart“). Sie verweigern sich der „Comicfabrik“ Bruguera mit ihren Fließbandproduktionen, der Beschneidung jedweder künstlerischen Freiheit und der Missachtung des Rechts am eigenen Werk, und gründen ihr eigenes Comicmagazin „Tio Vivo“. Doch der Schritt in die Freiheit verheißt nicht nur Unabhängigkeit… Vor dem Hintergrund der Franco-Diktatur und der erschreckend aktuell wirkenden tiefen Wirtschaftskrise des Spaniens der Fünfzigerjahre erzählt Paco Roca in lebendigen und atmosphärisch dichten Zeichnungen die wahre Geschichte der spanischen Vorkämpfer für die Anerkennung des Comics als Kunstform – Guillermo Cifré, Carlos Conti, Josep Escobar, Eugenion Giner und José Peñarroya. Und damit zugleich eine allgemeingültige Parabel auf den Preis künstlerischer Selbstentfaltung in einer profitorientierten Welt.

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Der Winter des Zeichners, Paco Roca

Sprache
Erscheinungsdatum
2012
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(Paperback)
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Titel
Der Winter des Zeichners
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Paco Roca
Verlag
Reprodukt
Erscheinungsdatum
2012
Einband
Paperback
Seitenzahl
128
ISBN10
3943143384
ISBN13
9783943143386
Reihe
Bewertung
3,8 von 5 Sternen
Beschreibung
Im franquistischen Spanien der 1950er-Jahre wagen sich fünf der seinerzeit populärsten Comiczeichner an die Verwirklichung ihres Traums und kehren dem größten spanischen Comicverlag Bruguera den Rücken, für dessen Magazin „Pulgarcito“ sie zuvor tätig waren (die Heimat der auch in Deutschland populären Figuren „Clever & Smart“). Sie verweigern sich der „Comicfabrik“ Bruguera mit ihren Fließbandproduktionen, der Beschneidung jedweder künstlerischen Freiheit und der Missachtung des Rechts am eigenen Werk, und gründen ihr eigenes Comicmagazin „Tio Vivo“. Doch der Schritt in die Freiheit verheißt nicht nur Unabhängigkeit… Vor dem Hintergrund der Franco-Diktatur und der erschreckend aktuell wirkenden tiefen Wirtschaftskrise des Spaniens der Fünfzigerjahre erzählt Paco Roca in lebendigen und atmosphärisch dichten Zeichnungen die wahre Geschichte der spanischen Vorkämpfer für die Anerkennung des Comics als Kunstform – Guillermo Cifré, Carlos Conti, Josep Escobar, Eugenion Giner und José Peñarroya. Und damit zugleich eine allgemeingültige Parabel auf den Preis künstlerischer Selbstentfaltung in einer profitorientierten Welt.