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Das Ganze denken

Natur und Mensch im Werk von Walter Hollitscher

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Thematisch wie quantitativ äußerst umfangreich präsentiert sich das Werk des marxistischen Philosophen und Volksbildners Walter Hollitscher, der ohne Übertreibung als Universalgelehrter und enzyklopädischer Denker bezeichnet werden kann. Friedrich Engels‘ Charakterisierung der dialektisch-materialistischen Philosophie als Wissenschaft vom „Gesamtzusammenhang“ aufgreifend, bilden Natur und Mensch dabei die entscheidenden Wegmarken in Hollitschers Frage nach der materiellen Einheit der Welt. Die Verfasstheit des Menschen ist für ihn nur durch die spezifische (Plessner: „exzentrische“) Positionalität des menschlichen Seins innerhalb der allgemeinen Natur- und Gesellschaftsgeschichte zu begreifen, nicht in der Konstatierung einer a-historischen, endgültig feststehenden „Wesenheit“ des Menschen. – Die vorliegende Studie von Martin Krenn versteht sich als Beitrag, Hollitschers Programm einer materialistischen Naturphilosophie und Anthropologie zu erhellen und seine Bedeutung für die marxistische Theoriebildung zu unterstreichen.

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Das Ganze denken, Martin Krenn

Sprache
Erscheinungsdatum
2012
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(Paperback)
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Titel
Das Ganze denken
Untertitel
Natur und Mensch im Werk von Walter Hollitscher
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Martin Krenn
Erscheinungsdatum
2012
Einband
Paperback
Seitenzahl
112
ISBN10
3950313710
ISBN13
9783950313710
Reihe
Beschreibung
Thematisch wie quantitativ äußerst umfangreich präsentiert sich das Werk des marxistischen Philosophen und Volksbildners Walter Hollitscher, der ohne Übertreibung als Universalgelehrter und enzyklopädischer Denker bezeichnet werden kann. Friedrich Engels‘ Charakterisierung der dialektisch-materialistischen Philosophie als Wissenschaft vom „Gesamtzusammenhang“ aufgreifend, bilden Natur und Mensch dabei die entscheidenden Wegmarken in Hollitschers Frage nach der materiellen Einheit der Welt. Die Verfasstheit des Menschen ist für ihn nur durch die spezifische (Plessner: „exzentrische“) Positionalität des menschlichen Seins innerhalb der allgemeinen Natur- und Gesellschaftsgeschichte zu begreifen, nicht in der Konstatierung einer a-historischen, endgültig feststehenden „Wesenheit“ des Menschen. – Die vorliegende Studie von Martin Krenn versteht sich als Beitrag, Hollitschers Programm einer materialistischen Naturphilosophie und Anthropologie zu erhellen und seine Bedeutung für die marxistische Theoriebildung zu unterstreichen.