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Der Essay widmet sich der Persönlichkeit Edvarda Beneše, seinem menschlichen Profil, politischen Einstellungen und Handlungen sowie diplomatischen Aktivitäten und insbesondere der Rolle, die er in entscheidenden Momenten der Geschichte des tschechoslowakischen Staates spielte. Der Autor präsentiert eine eigene Sicht auf eine der markantesten Figuren der modernen tschechischen und tschechoslowakischen Geschichte. Seine Arbeit charakterisiert er als Psychogramm. Dabei liegt der Fokus vor allem auf der persönlichen Charakteristik Benešs, während äußere Faktoren etwas in den Hintergrund treten. Er stellt einen Politiker vor, der zusammen mit T. G. Masaryk den unabhängigen tschechoslowakischen Staat aus den Trümmern der Monarchie schuf, deren Rahmen weder er noch dieser sehr fragile und "streitbare" Staatsverband überwinden konnten. Der neue Staat erbte die tödlichen Gebrechen der alten Monarchie. Beneš war, so der Autor, ein Schwächling, der unter der Führung markanter Persönlichkeiten glänzte, jedoch in Zeiten der Einsamkeit sowohl sich selbst als auch die Nation degradierte. Er setzte sich für einen Staat ein, den er nicht verteidigen konnte, und "führte die Tschechen und Slowaken vom nationalsozialistischen in den kommunistischen Protektorat". Der Fall des Eisernen Vorhangs war auch das Ende seiner Vision von der Tschechoslowakei als Brücke zwischen West und Ost.
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Benes als Österreicher, Jiří Gruša
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- Erscheinungsdatum
- 2012
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- (Paperback),
- Buchzustand
- Gebraucht - Sehr gut
- Preis
- € 3,59
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