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Palmyra

Requiem für eine Stadt

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Mit Khaled al-Asaad hat die Welt einen bedeutenden Archäologen verloren. Am 18. August 2015 wurde er im Alter von 81 Jahren von IS-Anhängern ermordet, nachdem er 40 Jahre lang Palmyra erforscht und bewahrt hatte. Der Baaltempel, das Herzstück Palmyras und ein unverzichtbares Denkmal römisch-mesopotamischer Kultur, wurde von Islamisten zerstört. Paul Veyne, ein führender Experte der französischen Antikenforschung, widmet sich in seinem Werk der einzigartigen antiken Stadt Palmyra. Diese Metropole, bekannt für ihre Tempel, Theater, Säulenstraßen und Palmengärten, war einst die Königin der Wüste. Veyne zeigt auf, dass der barbarische Mord an al-Asaad und die Zerstörung des Weltkulturerbes aus dem Hass der Täter resultierten. Palmyra war ein gemeinsames Haus vieler Kulturen und ihrer Götter – Aramäer, Mesopotamier, Ägypter, Perser, Griechen, Römer und Araber. Diese Vielfalt stand im Widerspruch zur geistigen Monokultur der Fundamentalisten. Veynes Erinnerung an Palmyra ist eine Hymne an das Licht in einem dunklen Zeitalter und zeugt von der Bedeutung kultureller Einheit in der Vielfalt.

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Palmyra, Paul Veyne

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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(Paperback)
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Titel
Palmyra
Untertitel
Requiem für eine Stadt
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Paul Veyne
Verlag
Beck
Erscheinungsdatum
2023
Einband
Paperback
Seitenzahl
127
ISBN10
3406807879
ISBN13
9783406807879
Reihe
Bewertung
3,8 von 5 Sternen
Beschreibung
Mit Khaled al-Asaad hat die Welt einen bedeutenden Archäologen verloren. Am 18. August 2015 wurde er im Alter von 81 Jahren von IS-Anhängern ermordet, nachdem er 40 Jahre lang Palmyra erforscht und bewahrt hatte. Der Baaltempel, das Herzstück Palmyras und ein unverzichtbares Denkmal römisch-mesopotamischer Kultur, wurde von Islamisten zerstört. Paul Veyne, ein führender Experte der französischen Antikenforschung, widmet sich in seinem Werk der einzigartigen antiken Stadt Palmyra. Diese Metropole, bekannt für ihre Tempel, Theater, Säulenstraßen und Palmengärten, war einst die Königin der Wüste. Veyne zeigt auf, dass der barbarische Mord an al-Asaad und die Zerstörung des Weltkulturerbes aus dem Hass der Täter resultierten. Palmyra war ein gemeinsames Haus vieler Kulturen und ihrer Götter – Aramäer, Mesopotamier, Ägypter, Perser, Griechen, Römer und Araber. Diese Vielfalt stand im Widerspruch zur geistigen Monokultur der Fundamentalisten. Veynes Erinnerung an Palmyra ist eine Hymne an das Licht in einem dunklen Zeitalter und zeugt von der Bedeutung kultureller Einheit in der Vielfalt.