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Die romantische Schule

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Der bedeutendste Teil dieser Blätter, ursprünglich in französischer Sprache verfasst und an Franzosen gerichtet, wurde bereits in deutscher Fassung veröffentlicht. In dieser Ergänzung könnte das Werk den Titel »Die romantische Schule« tragen, da es die Hauptmomente der literarischen Bewegung dieser Schule anschaulich darstellt. Ich beabsichtigte, auch die spätere Periode unserer Literatur ähnlich zu behandeln, jedoch hinderten mich dringende Verpflichtungen und äußere Umstände daran, sofort zu beginnen. Die Art und Weise der Veröffentlichung meiner letzten Werke war stets von zeitlichen Gegebenheiten beeinflusst. So musste ich meine Mitteilungen zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland als zweiten Teil des »Salon« herausgeben, obwohl diese Arbeit eigentlich als allgemeine Einführung in die deutsche Literatur gedacht war. Ein besonderes Missgeschick, das mich bei diesem zweiten Teil des »Salons« betroffen hat, habe ich bereits über die Tagespresse öffentlich gemacht. Mein Verleger, den ich beschuldigte, mein Buch eigenmächtig verstümmelt zu haben, widersprach dieser Anschuldigung über dasselbe Medium und erklärte die Verstümmelung für das glorreiche Werk einer über allen Rügen erhabenen Behörde.

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Die romantische Schule, Heinrich Heine

Sprache
Erscheinungsdatum
2019
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Heinrich Heine
Verlag
Boer
Erscheinungsdatum
2019
Einband
Hardcover
Seitenzahl
156
ISBN10
3966620375
ISBN13
9783966620376
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
Der bedeutendste Teil dieser Blätter, ursprünglich in französischer Sprache verfasst und an Franzosen gerichtet, wurde bereits in deutscher Fassung veröffentlicht. In dieser Ergänzung könnte das Werk den Titel »Die romantische Schule« tragen, da es die Hauptmomente der literarischen Bewegung dieser Schule anschaulich darstellt. Ich beabsichtigte, auch die spätere Periode unserer Literatur ähnlich zu behandeln, jedoch hinderten mich dringende Verpflichtungen und äußere Umstände daran, sofort zu beginnen. Die Art und Weise der Veröffentlichung meiner letzten Werke war stets von zeitlichen Gegebenheiten beeinflusst. So musste ich meine Mitteilungen zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland als zweiten Teil des »Salon« herausgeben, obwohl diese Arbeit eigentlich als allgemeine Einführung in die deutsche Literatur gedacht war. Ein besonderes Missgeschick, das mich bei diesem zweiten Teil des »Salons« betroffen hat, habe ich bereits über die Tagespresse öffentlich gemacht. Mein Verleger, den ich beschuldigte, mein Buch eigenmächtig verstümmelt zu haben, widersprach dieser Anschuldigung über dasselbe Medium und erklärte die Verstümmelung für das glorreiche Werk einer über allen Rügen erhabenen Behörde.