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Von Mäusen, Menschen und Revolutionen

Modellfälle in der Sozialforschung

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Mit einem Nachwort von Thomas Hoebel wird in dieser Analyse untersucht, wie Mäuse, Chicago und die Französische Revolution als Modellfälle in der Biologie und Sozialforschung fungieren. Diese besonders beforschten Phänomene prägen unser Verständnis gesellschaftlicher Vorgänge stark. Monika Krause zeigt auf, dass Forschende häufig auf einen Kanon von Objekten zurückgreifen, wie die Französische Revolution, die tiefgreifende Auswirkungen auf Konzepte von Umsturz, Staatsbürgerschaft und politischer Moderne hatte. Auch Studien über Ärzt:innen haben die Forschung über Berufe maßgeblich beeinflusst. Krause kritisiert, dass sich Forschende oft auf dieselben Modellfälle stützen, was zu einer problematischen Selbstbeschränkung führen kann, wenn diese Entscheidungen unreflektiert bleiben. Ihr Werk bietet einen Wegweiser, um die Potenziale und Begrenzungen der Sozialforschung zu erkennen, die erheblichen Einfluss auf das gesellschaftliche Leben hat. Die Reihe Positionen präsentiert sowohl klassische als auch neue Texte, die die methodischen und theoretischen Grundlagen der Sozialforschung hinterfragen und neu arrangieren. Diese Werke fordern heraus, bieten Orientierung und überraschende Einsichten und ermutigen zur Kritik. Ziel des Hamburger Instituts für Sozialforschung ist es, kreative Impulse in wissenschaftlichen und öffentlichen Diskursen zu stärken.

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Von Mäusen, Menschen und Revolutionen, Monika Krause

Sprache
Erscheinungsdatum
2023
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Titel
Von Mäusen, Menschen und Revolutionen
Untertitel
Modellfälle in der Sozialforschung
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Monika Krause
Erscheinungsdatum
2023
ISBN10
3868543694
ISBN13
9783868543698
Reihe
Beschreibung
Mit einem Nachwort von Thomas Hoebel wird in dieser Analyse untersucht, wie Mäuse, Chicago und die Französische Revolution als Modellfälle in der Biologie und Sozialforschung fungieren. Diese besonders beforschten Phänomene prägen unser Verständnis gesellschaftlicher Vorgänge stark. Monika Krause zeigt auf, dass Forschende häufig auf einen Kanon von Objekten zurückgreifen, wie die Französische Revolution, die tiefgreifende Auswirkungen auf Konzepte von Umsturz, Staatsbürgerschaft und politischer Moderne hatte. Auch Studien über Ärzt:innen haben die Forschung über Berufe maßgeblich beeinflusst. Krause kritisiert, dass sich Forschende oft auf dieselben Modellfälle stützen, was zu einer problematischen Selbstbeschränkung führen kann, wenn diese Entscheidungen unreflektiert bleiben. Ihr Werk bietet einen Wegweiser, um die Potenziale und Begrenzungen der Sozialforschung zu erkennen, die erheblichen Einfluss auf das gesellschaftliche Leben hat. Die Reihe Positionen präsentiert sowohl klassische als auch neue Texte, die die methodischen und theoretischen Grundlagen der Sozialforschung hinterfragen und neu arrangieren. Diese Werke fordern heraus, bieten Orientierung und überraschende Einsichten und ermutigen zur Kritik. Ziel des Hamburger Instituts für Sozialforschung ist es, kreative Impulse in wissenschaftlichen und öffentlichen Diskursen zu stärken.