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Ludwig Wittgenstein

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  • 281 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Was ist ein „philosophisches Leben“? Im Fall eines Philosophen wie Wittgenstein, der in einem der hier übersetzten Texte erklärt, „perfekt sein zu wollen“, gewinnt diese Frage eine besondere Dringlichkeit. Das Buch versammelt einige der wichtigsten Zeugnisse aus erster Hand über den Menschen Wittgenstein: die Gespräche mit Drury, die Erinnerungen seiner Schwester Hermine, der Freundin Fania Pascal, des Literaturkritikers Leavis und des Schülers John King. Wir hören nicht nur, durch die sorgfältigen Transkriptionen von Drury, Wittgenstein, der über Dostojewski und Freud, über den heiligen Paulus und Lenin, über Brahms und Augustinus spricht, sondern dringen plötzlich in seine Intimität ein, wie im berühmten Episode der „Beichte“ bei Fania Pascal, in der Wittgenstein gesteht, seine jüdischen Wurzeln verborgen gehalten zu haben und ein Mädchen geschlagen zu haben, um dann zu leugnen, es getan zu haben. Nie zuvor hat sich ein Denkstil so vollständig in einer Geste, in einem Satz, in einer Obsession offenbart.

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Ludwig Wittgenstein, Ludwig Wittgenstein

Sprache
Erscheinungsdatum
1987
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Sprache
Deutsch
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1987
Seitenzahl
281
ISBN10
3518578596
ISBN13
9783518578599
Reihe
Bewertung
5 von 5 Sternen
Beschreibung
Was ist ein „philosophisches Leben“? Im Fall eines Philosophen wie Wittgenstein, der in einem der hier übersetzten Texte erklärt, „perfekt sein zu wollen“, gewinnt diese Frage eine besondere Dringlichkeit. Das Buch versammelt einige der wichtigsten Zeugnisse aus erster Hand über den Menschen Wittgenstein: die Gespräche mit Drury, die Erinnerungen seiner Schwester Hermine, der Freundin Fania Pascal, des Literaturkritikers Leavis und des Schülers John King. Wir hören nicht nur, durch die sorgfältigen Transkriptionen von Drury, Wittgenstein, der über Dostojewski und Freud, über den heiligen Paulus und Lenin, über Brahms und Augustinus spricht, sondern dringen plötzlich in seine Intimität ein, wie im berühmten Episode der „Beichte“ bei Fania Pascal, in der Wittgenstein gesteht, seine jüdischen Wurzeln verborgen gehalten zu haben und ein Mädchen geschlagen zu haben, um dann zu leugnen, es getan zu haben. Nie zuvor hat sich ein Denkstil so vollständig in einer Geste, in einem Satz, in einer Obsession offenbart.