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Die psychosoziale Situation von Ausländern in der Bundesrepublik

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Die Mitwirkung ausländischer Arbeitnehmer am Wirtschaftsleben der Bundesrepublik Deutschland und die Teilhabe ihrer Familien am gesellschaftlichen und kulturellen Leben sind nun im vierten Jahrzehnt. Rückblickend sind zwar Fortschritte in der Integration erkennbar, doch der psychosoziale Status der Ausländer bleibt stark benachteiligt. Der Zustrom von Asylbewerbern und deutschstämmigen Flüchtlingen aus Osteuropa verschärft die Situation zusätzlich. Der Integrationsoptimismus der ersten Jahrzehnte ist einer Ernüchterung gewichen, und Ausländer sehen sich zunehmend einem Klima von Vorbehalten, Ablehnung und Fremdenhass ausgesetzt. Sie fühlen sich in ihren psychosozialen Problemen oft allein gelassen. Die nationalitätsspezifischen Sozialen Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände sind besonders aktiv in der Unterstützung dieser Gruppe. Fachkräfte warnen seit Jahren vor einem wachsenden Notstand, sehen sich jedoch der Erwartung gegenüber, die finanziellen Lasten für die Betreuung ausländischer Personen zu reduzieren, da ihre Integration als erfolgreich gilt. Diese Annahme ist jedoch eine Fehleinschätzung der tatsächlichen Verhältnisse. Die Freizügigkeit innerhalb der EG hat die Mobilität und den personellen Austausch unter Ausländern erhöht, was zur Fortdauer persönlicher Notlagen beiträgt.

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Die psychosoziale Situation von Ausländern in der Bundesrepublik, Konstantin Lajios

Sprache
Erscheinungsdatum
1993
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(Paperback)
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Titel
Die psychosoziale Situation von Ausländern in der Bundesrepublik
Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
1993
Einband
Paperback
Seitenzahl
135
ISBN10
3810011134
ISBN13
9783810011138
Reihe
Beschreibung
Die Mitwirkung ausländischer Arbeitnehmer am Wirtschaftsleben der Bundesrepublik Deutschland und die Teilhabe ihrer Familien am gesellschaftlichen und kulturellen Leben sind nun im vierten Jahrzehnt. Rückblickend sind zwar Fortschritte in der Integration erkennbar, doch der psychosoziale Status der Ausländer bleibt stark benachteiligt. Der Zustrom von Asylbewerbern und deutschstämmigen Flüchtlingen aus Osteuropa verschärft die Situation zusätzlich. Der Integrationsoptimismus der ersten Jahrzehnte ist einer Ernüchterung gewichen, und Ausländer sehen sich zunehmend einem Klima von Vorbehalten, Ablehnung und Fremdenhass ausgesetzt. Sie fühlen sich in ihren psychosozialen Problemen oft allein gelassen. Die nationalitätsspezifischen Sozialen Beratungsstellen der Wohlfahrtsverbände sind besonders aktiv in der Unterstützung dieser Gruppe. Fachkräfte warnen seit Jahren vor einem wachsenden Notstand, sehen sich jedoch der Erwartung gegenüber, die finanziellen Lasten für die Betreuung ausländischer Personen zu reduzieren, da ihre Integration als erfolgreich gilt. Diese Annahme ist jedoch eine Fehleinschätzung der tatsächlichen Verhältnisse. Die Freizügigkeit innerhalb der EG hat die Mobilität und den personellen Austausch unter Ausländern erhöht, was zur Fortdauer persönlicher Notlagen beiträgt.