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- 296 Seiten
- 11 Lesestunden
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Diese Studie untersucht die Auswirkungen der reformatorischen Idee der "bürgerlichen Rechtschaffenheit" auf die Stellung der Frauen in Augsburg. Roper zeigt, dass die Entwicklung dieser Idee sowohl als religiöses Credo als auch als soziale Bewegung im Hinblick auf Geschlecht betrachtet werden muss. Während die Reformation oft als vorteilhaft für Frauen angesehen wird, argumentiert Roper, dass diese Sichtweise eine Fehlinterpretation darstellt und dass der Status der Frauen tatsächlich verschlechtert wurde. Es werden verschiedene Themen behandelt, darunter die wirtschaftliche Position der Frauen in der Haushaltswirtschaft, die Natur der "bürgerlichen Rechtschaffenheit" und deren Einfluss auf die Rolle von Ehe und Haushalt, sowie die Bemühungen der bürgerlichen Autorität, sexuelle Abweichungen zu reformieren und die Ehe zu kontrollieren. Auch der Zusammenbruch der Ehe und die Rolle von Klöstern und Nonnen werden thematisiert. Diese Arbeit ist der erste wissenschaftliche Bericht über die Auswirkungen der Reformation auf die Frauen und kombiniert feministischen Theorieansatz mit gründlicher Archivforschung, um das Verständnis der Reformation, der feministischen Geschichte und des Platzes der Frauen in der modernen europäischen Gesellschaft zu erweitern.
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Das fromme Haus, Lyndal Roper
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1995
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- (Hardcover)
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- Titel
- Das fromme Haus
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Lyndal Roper
- Verlag
- Campus-Verl.
- Erscheinungsdatum
- 1995
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 296
- ISBN10
- 3593353571
- ISBN13
- 9783593353579
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Historisches Thema, Esoterik & Religion, Geschichte, Religiöse Themen, Religion, Frauen, Christliche Themen, Christentum, Deutschland, Feminismus
- Bewertung
- 5 von 5 Sternen
- Beschreibung
- Diese Studie untersucht die Auswirkungen der reformatorischen Idee der "bürgerlichen Rechtschaffenheit" auf die Stellung der Frauen in Augsburg. Roper zeigt, dass die Entwicklung dieser Idee sowohl als religiöses Credo als auch als soziale Bewegung im Hinblick auf Geschlecht betrachtet werden muss. Während die Reformation oft als vorteilhaft für Frauen angesehen wird, argumentiert Roper, dass diese Sichtweise eine Fehlinterpretation darstellt und dass der Status der Frauen tatsächlich verschlechtert wurde. Es werden verschiedene Themen behandelt, darunter die wirtschaftliche Position der Frauen in der Haushaltswirtschaft, die Natur der "bürgerlichen Rechtschaffenheit" und deren Einfluss auf die Rolle von Ehe und Haushalt, sowie die Bemühungen der bürgerlichen Autorität, sexuelle Abweichungen zu reformieren und die Ehe zu kontrollieren. Auch der Zusammenbruch der Ehe und die Rolle von Klöstern und Nonnen werden thematisiert. Diese Arbeit ist der erste wissenschaftliche Bericht über die Auswirkungen der Reformation auf die Frauen und kombiniert feministischen Theorieansatz mit gründlicher Archivforschung, um das Verständnis der Reformation, der feministischen Geschichte und des Platzes der Frauen in der modernen europäischen Gesellschaft zu erweitern.


