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Der 'deutsche Militarismus' wird seit langem als zentrales Element der deutschen Gesellschaft verstanden. In Anbetracht der Rolle des Militarismus untersucht dieses Buch, wie die Wehrpflicht dazu beigetragen hat, ein starkes Gefühl für militärisches Engagement in der deutschen Öffentlichkeit zu verankern. Die kasernierte Nation erzählt die Geschichte, wie sich die militärischen-zivilen Beziehungen in Deutschland in den letzten zweihundert Jahren entwickelt haben. Der Fokus liegt auf der Einführung und Entwicklung der Wehrpflicht und deren Beziehung zur Staatsbürgerschaft, Nationenbildung, Geschlechterbildung und dem Konzept von Gewalt. Sie beginnt im frühen neunzehnten Jahrhundert, als die Wehrpflicht erstmals in Preußen eingeführt wurde und zunächst auf scharfe Kritik aus allen Gesellschaftsschichten stieß, und führt bis zu den beiden deutschen Staaten der Nachkriegszeit nach 1949. Das Buch behandelt das preußische Modell im Ersten Weltkrieg, die Weimarer Republik, in der keine Wehrpflicht durchgesetzt wurde, und die massenhafte Mobilisierung des Dritten Reiches. In diesem umfassenden Bericht untersucht die angesehene Historikerin Ute Frevert, wie die Zivilgesellschaft mit institutionalisierten Gewalt umgeht und wie dies die Modelle von Staatsbürgerschaft und Geschlechterverhältnissen beeinflusst.
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Die kasernierte Nation, Ute Frevert
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 2001
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- (Hardcover)
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- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Ute Frevert
- Verlag
- Beck
- Erscheinungsdatum
- 2001
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 458
- ISBN10
- 3406479790
- ISBN13
- 9783406479793
- Reihe
- Schlagwörter
- Sachbücher, Historisches Thema, Geschichte
- Bewertung
- 4 von 5 Sternen
- Beschreibung
- Der 'deutsche Militarismus' wird seit langem als zentrales Element der deutschen Gesellschaft verstanden. In Anbetracht der Rolle des Militarismus untersucht dieses Buch, wie die Wehrpflicht dazu beigetragen hat, ein starkes Gefühl für militärisches Engagement in der deutschen Öffentlichkeit zu verankern. Die kasernierte Nation erzählt die Geschichte, wie sich die militärischen-zivilen Beziehungen in Deutschland in den letzten zweihundert Jahren entwickelt haben. Der Fokus liegt auf der Einführung und Entwicklung der Wehrpflicht und deren Beziehung zur Staatsbürgerschaft, Nationenbildung, Geschlechterbildung und dem Konzept von Gewalt. Sie beginnt im frühen neunzehnten Jahrhundert, als die Wehrpflicht erstmals in Preußen eingeführt wurde und zunächst auf scharfe Kritik aus allen Gesellschaftsschichten stieß, und führt bis zu den beiden deutschen Staaten der Nachkriegszeit nach 1949. Das Buch behandelt das preußische Modell im Ersten Weltkrieg, die Weimarer Republik, in der keine Wehrpflicht durchgesetzt wurde, und die massenhafte Mobilisierung des Dritten Reiches. In diesem umfassenden Bericht untersucht die angesehene Historikerin Ute Frevert, wie die Zivilgesellschaft mit institutionalisierten Gewalt umgeht und wie dies die Modelle von Staatsbürgerschaft und Geschlechterverhältnissen beeinflusst.

