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Der flexibilisierte Mensch

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Die AutorInnen dieses Bandes haben sich zum Ziel gesetzt, die mit den gegenwärtigen Flexibilisierungsprozessen verbundenen Phänomene zu benennen, Erklärungsansätze zu entwickeln und unterschiedliche Sichtweisen auf die Problemstellung zu präsentieren. Die Entstehung des Buches aus einer Tagung spiegelt sich in den variierenden Herangehensweisen und Antworten der AutorInnen wider. Die theoretischen und praktischen Zugänge zeichnen ein differenziertes Bild, das in einigen Bereichen ergänzend, in anderen kontrovers ist, wobei Handlungskonsequenzen auf verschiedenen Ebenen gefordert werden. Die Beiträge setzen sich einerseits mit der Subjektkonstitution in der Spätmoderne und dem Identitätsbegriff auseinander und zeigen andererseits die gesellschaftlichen Veränderungen auf, denen Menschen in verschiedenen Lebensbereichen ausgesetzt sind. Reality TV-Formate inszenieren Aspekte spätmoderner Identität und spiegeln Realität wider, ebenso wie Analysen der Entwicklungen in der Arbeitswelt. Deregulierung und Flexibilitätsanforderungen stellen große Herausforderungen für Arbeitnehmer dar und beeinflussen Lebensentwürfe. Fragen des Kontrollverlusts und der Fremdbestimmung werden thematisiert, ebenso wie die Bedeutung sozialer Netze in einer entgrenzten Welt. Die Einflüsse der Globalisierung auf Identitätskonzepte und die Folgen von Abwehrstrategien, die zu Ausgrenzung und Nationalismen führen, werden ebenfalls behandelt.

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Der flexibilisierte Mensch, Andrea Birbaumer

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
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(Paperback)
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Titel
Der flexibilisierte Mensch
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Andrea Birbaumer
Verlag
Asanger
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Paperback
Seitenzahl
320
ISBN10
3893343806
ISBN13
9783893343805
Reihe
Beschreibung
Die AutorInnen dieses Bandes haben sich zum Ziel gesetzt, die mit den gegenwärtigen Flexibilisierungsprozessen verbundenen Phänomene zu benennen, Erklärungsansätze zu entwickeln und unterschiedliche Sichtweisen auf die Problemstellung zu präsentieren. Die Entstehung des Buches aus einer Tagung spiegelt sich in den variierenden Herangehensweisen und Antworten der AutorInnen wider. Die theoretischen und praktischen Zugänge zeichnen ein differenziertes Bild, das in einigen Bereichen ergänzend, in anderen kontrovers ist, wobei Handlungskonsequenzen auf verschiedenen Ebenen gefordert werden. Die Beiträge setzen sich einerseits mit der Subjektkonstitution in der Spätmoderne und dem Identitätsbegriff auseinander und zeigen andererseits die gesellschaftlichen Veränderungen auf, denen Menschen in verschiedenen Lebensbereichen ausgesetzt sind. Reality TV-Formate inszenieren Aspekte spätmoderner Identität und spiegeln Realität wider, ebenso wie Analysen der Entwicklungen in der Arbeitswelt. Deregulierung und Flexibilitätsanforderungen stellen große Herausforderungen für Arbeitnehmer dar und beeinflussen Lebensentwürfe. Fragen des Kontrollverlusts und der Fremdbestimmung werden thematisiert, ebenso wie die Bedeutung sozialer Netze in einer entgrenzten Welt. Die Einflüsse der Globalisierung auf Identitätskonzepte und die Folgen von Abwehrstrategien, die zu Ausgrenzung und Nationalismen führen, werden ebenfalls behandelt.