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Medea und ihre Kinder

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  • 379 Seiten
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Jedes Jahr im April beginnt die „Familiensaison“. Bis zu zwanzig Verwandte haben Platz in Medeas großem Haus auf der Krim. Und von überall kommen sie, um dem Alltag zu entfliehen: aus Moskau und Taschkent, aus Litauen und Georgien. Medea Mendez, selbst kinderlos und über siebzig, ist zu ihrer Urmutter geworden. Mit Gleichmut, Güte und warmer Nachsicht begegnet sie dem bunten Treiben ihrer jungen Gäste, die sie immer wieder mit neuen Geliebten, Partnern und Kindern überraschen. Als sich ihre Nichten Nika und Mascha in den gleichen Mann verlieben und es für eine von beiden nur tragisch ausgehen kann, fühlt sich Medea an die Wunden des eigenen Lebens erinnert. Sie, die mit sechzehn die Rolle ihrer verstorbenen Mutter übernehmen und drei ihrer insgesamt dreizehn Geschwister großziehen mußte, hatte es nicht leicht - die Kraft, mit Unglücken und Enttäuschungen fertig zu werden, fand sie in sich selbst. Ljudmila Ulitzkajas Roman ist kurzweilige Sommergeschichte, Familiensaga und Porträt einer durch ihre heitere Weisheit beeindruckenden Frauengestalt. Mit spielerischer Leichtigkeit und einer feinsinnigen, ironischen Sprache schlägt die Moskauer Schriftstellerin immer wieder Brücken zwischen den großen Ereignissen des Jahrhunderts und den kleinen Leuten, den einfachen Dingen des Lebens.

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Medea und ihre Kinder, Lyudmila Ulitskaya

Sprache
Erscheinungsdatum
1997
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
1997
Einband
Hardcover
Seitenzahl
379
ISBN10
3353010777
ISBN13
9783353010773
Reihe
Erstveröffentlichung
1996
Originaltitel
Медея и её дети (Medea i jijo děti)
Bewertung
3,8 von 5 Sternen
Beschreibung
Jedes Jahr im April beginnt die „Familiensaison“. Bis zu zwanzig Verwandte haben Platz in Medeas großem Haus auf der Krim. Und von überall kommen sie, um dem Alltag zu entfliehen: aus Moskau und Taschkent, aus Litauen und Georgien. Medea Mendez, selbst kinderlos und über siebzig, ist zu ihrer Urmutter geworden. Mit Gleichmut, Güte und warmer Nachsicht begegnet sie dem bunten Treiben ihrer jungen Gäste, die sie immer wieder mit neuen Geliebten, Partnern und Kindern überraschen. Als sich ihre Nichten Nika und Mascha in den gleichen Mann verlieben und es für eine von beiden nur tragisch ausgehen kann, fühlt sich Medea an die Wunden des eigenen Lebens erinnert. Sie, die mit sechzehn die Rolle ihrer verstorbenen Mutter übernehmen und drei ihrer insgesamt dreizehn Geschwister großziehen mußte, hatte es nicht leicht - die Kraft, mit Unglücken und Enttäuschungen fertig zu werden, fand sie in sich selbst. Ljudmila Ulitzkajas Roman ist kurzweilige Sommergeschichte, Familiensaga und Porträt einer durch ihre heitere Weisheit beeindruckenden Frauengestalt. Mit spielerischer Leichtigkeit und einer feinsinnigen, ironischen Sprache schlägt die Moskauer Schriftstellerin immer wieder Brücken zwischen den großen Ereignissen des Jahrhunderts und den kleinen Leuten, den einfachen Dingen des Lebens.