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Stadt der Steine

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Eine junge Frau in Peking wird mit ihrer Kindheit konfrontiert und erkennt, dass sie die in ihr verwurzelten Traditionen annehmen muss, um befreiter in die Zukunft blicken zu können. Ein riesiger gesalzener und getrockneter Aal, der in ihrem winzigen Appartement liegt, bringt Coral aus dem Gleichgewicht und weckt Erinnerungen an ihr abgelegenes Fischerdorf am ostchinesischen Meer. Dort erlebte sie furchtbare Stürme, karge Klippen und die Enge der steinernen Häuser, die die Herzen der Bewohner widerspiegeln. Früh verliert Coral ihre Eltern, und ihre Großeltern kommunizieren nur über sie. Als ein stummer Junge sie entführt, findet sie keinen Trost oder Schutz. Ihr sehnlichster Wunsch wird, der unbarmherzigen Stadt der Steine zu entkommen. Mit jeder Aal-Mahlzeit dringen die Erinnerungen in die lärmende Gegenwart Pekings ein. Eines Tages steht ein Mann vor der Tür, der behauptet, ihr Vater zu sein, und die Vergangenheit kehrt zurück. Die Heldin begibt sich auf eine eindringliche Reise zu ihren Ursprüngen und zu sich selbst. Der Leser wird von der fremd anmutenden Welt gefesselt, die in die Gegenwart hineinragt, und folgt gebannt einer poetischen Parabel über das Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne im Reich der Mitte.

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Stadt der Steine, Guo Xiaolu

Sprache
Erscheinungsdatum
2005
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(Hardcover)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Guo Xiaolu
Verlag
Knaus
Erscheinungsdatum
2005
Einband
Hardcover
ISBN10
3813502538
ISBN13
9783813502534
Reihe
Bewertung
3,8 von 5 Sternen
Beschreibung
Eine junge Frau in Peking wird mit ihrer Kindheit konfrontiert und erkennt, dass sie die in ihr verwurzelten Traditionen annehmen muss, um befreiter in die Zukunft blicken zu können. Ein riesiger gesalzener und getrockneter Aal, der in ihrem winzigen Appartement liegt, bringt Coral aus dem Gleichgewicht und weckt Erinnerungen an ihr abgelegenes Fischerdorf am ostchinesischen Meer. Dort erlebte sie furchtbare Stürme, karge Klippen und die Enge der steinernen Häuser, die die Herzen der Bewohner widerspiegeln. Früh verliert Coral ihre Eltern, und ihre Großeltern kommunizieren nur über sie. Als ein stummer Junge sie entführt, findet sie keinen Trost oder Schutz. Ihr sehnlichster Wunsch wird, der unbarmherzigen Stadt der Steine zu entkommen. Mit jeder Aal-Mahlzeit dringen die Erinnerungen in die lärmende Gegenwart Pekings ein. Eines Tages steht ein Mann vor der Tür, der behauptet, ihr Vater zu sein, und die Vergangenheit kehrt zurück. Die Heldin begibt sich auf eine eindringliche Reise zu ihren Ursprüngen und zu sich selbst. Der Leser wird von der fremd anmutenden Welt gefesselt, die in die Gegenwart hineinragt, und folgt gebannt einer poetischen Parabel über das Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne im Reich der Mitte.