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Ungläubig

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Der Briefwechsel zwischen Arasch Bastani, einem in Graz lebenden Medizinstudenten aus Teheran, und seiner Psychiatrin Veronika Wundt bleibt einseitig, da er keine Antworten erhält. Parallel dazu versucht Arman Kalami, ein Kommunist und Ex-Aktivist der Teheraner Revolution, seine Ideen an das 'werte Zentralkomitee' zu übermitteln. Danusch, Araschs verschollener Onkel, soll laut Kalamis Plan als 'Messias' auftreten und eine Glaubensrevolution anstoßen. Arasch erlebt seltsame Ereignisse und droht, den Verstand zu verlieren, während seine geliebten Bücher mysteriös verschwinden und wieder auftauchen, begleitet von Hinweisen auf Danusch, der in den Sechzigern nach Indonesien ging, um zu missionieren. Arasch, der sich von der Glaubensgemeinschaft seiner Familie entfremdet hat, gerät in Panik, als Kalami behauptet, Danusch sei am Leben und wolle Kontakt aufnehmen. Die Grenzen zwischen Identitäten, geografischen Orten und Zeiten beginnen zu verschwimmen. Fragen über die wahre Identität und die Realität stellen sich, während alles, was scheint, sich als ganz anders entpuppt. Sama Maani entführt uns in ein Spiel der Verwechslungen und Identitäten zwischen Graz und Teheran, zwischen Messias und Marx, und hinterlässt uns am Ende ungläubig.

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Ungläubig, Sama Maani

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2014
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Titel
Ungläubig
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Sama Maani
Verlag
Drava
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Hardcover
Seitenzahl
160
ISBN10
3854357338
ISBN13
9783854357339
Reihe
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Der Briefwechsel zwischen Arasch Bastani, einem in Graz lebenden Medizinstudenten aus Teheran, und seiner Psychiatrin Veronika Wundt bleibt einseitig, da er keine Antworten erhält. Parallel dazu versucht Arman Kalami, ein Kommunist und Ex-Aktivist der Teheraner Revolution, seine Ideen an das 'werte Zentralkomitee' zu übermitteln. Danusch, Araschs verschollener Onkel, soll laut Kalamis Plan als 'Messias' auftreten und eine Glaubensrevolution anstoßen. Arasch erlebt seltsame Ereignisse und droht, den Verstand zu verlieren, während seine geliebten Bücher mysteriös verschwinden und wieder auftauchen, begleitet von Hinweisen auf Danusch, der in den Sechzigern nach Indonesien ging, um zu missionieren. Arasch, der sich von der Glaubensgemeinschaft seiner Familie entfremdet hat, gerät in Panik, als Kalami behauptet, Danusch sei am Leben und wolle Kontakt aufnehmen. Die Grenzen zwischen Identitäten, geografischen Orten und Zeiten beginnen zu verschwimmen. Fragen über die wahre Identität und die Realität stellen sich, während alles, was scheint, sich als ganz anders entpuppt. Sama Maani entführt uns in ein Spiel der Verwechslungen und Identitäten zwischen Graz und Teheran, zwischen Messias und Marx, und hinterlässt uns am Ende ungläubig.