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Die verfluchten Eier

Roman

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Michail Bulgakows und Alexander Nitzbergs dritter Streich ist eine scharfsinnige Satire mit bizarren Science-Fiction-Elementen, die die erschreckende Aktualität von Bulgakows Texten fast 100 Jahre nach ihrer Entstehung verdeutlicht. Professor Pfirsichow, eine Institution an der Moskauer Universität im Bereich Zoologie, macht eine zufällige Entdeckung: einen »roten Strahl«, der alles, was er bestrahlt, enorm wachsen lässt. Die Entdeckung bleibt nicht lange geheim, und bald werden Pfirsichows Gerätschaften entwendet. Der noch unerprobte Strahl wird fahrlässig eingesetzt, als ein skrupelloser Funktionär große Mengen Reptilieneier bestrahlen lässt, anstatt der vorgesehenen Hühnereier, die gegen den Hunger in Moskau eingesetzt werden sollten. Bulgakow schrieb Die verfluchten Eier 1925, während Stalin unaufhaltsam an die Macht kam. In dieser bizarre Zukunftsvision, die im Jahr 1928 spielt, hat der vermeintliche »Lebensstrahl« schreckliche Folgen und bedroht Moskau mit einer Armee riesiger, mutierter Schlangen und Echsen. In Nitzbergs Neuübersetzung kommt der Reichtum der Sprache des russischen Jahrhundertautors voll zur Geltung. Ein Werk, das Witz und Bitterkeit vereint.

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Die verfluchten Eier, Mikhail Bulgakov

Sprache
Erscheinungsdatum
2014
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(Hardcover)
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3,8
Sehr gut
6330 Bewertung
Untertitel
Roman
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Mikhail Bulgakov
Verlag
Galiani
Erscheinungsdatum
2014
Einband
Hardcover
ISBN10
3869710926
ISBN13
9783869710921
Reihe
Erstveröffentlichung
1925
Originaltitel
Роковые яйца (Rokovyje jajca)
Bewertung
3,8 von 5 Sternen
Beschreibung
Michail Bulgakows und Alexander Nitzbergs dritter Streich ist eine scharfsinnige Satire mit bizarren Science-Fiction-Elementen, die die erschreckende Aktualität von Bulgakows Texten fast 100 Jahre nach ihrer Entstehung verdeutlicht. Professor Pfirsichow, eine Institution an der Moskauer Universität im Bereich Zoologie, macht eine zufällige Entdeckung: einen »roten Strahl«, der alles, was er bestrahlt, enorm wachsen lässt. Die Entdeckung bleibt nicht lange geheim, und bald werden Pfirsichows Gerätschaften entwendet. Der noch unerprobte Strahl wird fahrlässig eingesetzt, als ein skrupelloser Funktionär große Mengen Reptilieneier bestrahlen lässt, anstatt der vorgesehenen Hühnereier, die gegen den Hunger in Moskau eingesetzt werden sollten. Bulgakow schrieb Die verfluchten Eier 1925, während Stalin unaufhaltsam an die Macht kam. In dieser bizarre Zukunftsvision, die im Jahr 1928 spielt, hat der vermeintliche »Lebensstrahl« schreckliche Folgen und bedroht Moskau mit einer Armee riesiger, mutierter Schlangen und Echsen. In Nitzbergs Neuübersetzung kommt der Reichtum der Sprache des russischen Jahrhundertautors voll zur Geltung. Ein Werk, das Witz und Bitterkeit vereint.