Gratis Versand ab € 16,99. Mehr Infos.
Bookbot

Oberst Chabert

Buchbewertung

Mehr zum Buch

Als Findelkind aufgewachsen, unter Napoleon zu Rang, Ansehen und Reichtum gelangt, in der Schlacht von Eylau (1807) schwer verletzt und für tot gehalten, taucht die Titelfigur von Balzacs Erzählung "Oberst Chabert" nach zehnjähriger Odyssee völlig verwahrlost im Paris der Restaurartionszeit auf, um Name, Gattin und Vermögen zurückzuverlangen. Doch die Ehefrau von damals hat sich inzwischen miteinem Vertreter der neuen Geldaristokratie vermählt und zwei Kinder zur Welt gebracht. Die einstige Prostituierte will von dem Mann, dem sie ihren sozialen Aufstieg verdankt, nichts mehr wissen und verleugnet ihn. So stößt Chaberts Kampf um Identität ins Leere. Er bleibt für die Gesellschaft ein Gespenst aus napoleonischer Zeit, ein lebender Leichnam, ein vom Schicksal Betrogener, wie man ihn in Balzacs "Comédie humaine" immer wieder begegnet.

Buchkauf

Oberst Chabert, Honoré de Balzac

Sprache
Erscheinungsdatum
2003
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

3,6
Sehr gut
4539 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Sprache
Deutsch
Verlag
Diogenes
Erscheinungsdatum
2003
Einband
Paperback
Seitenzahl
104
ISBN10
3257228082
ISBN13
9783257228083
Reihe
Originaltitel
Le colonel Chabert
Bewertung
3,55 von 5 Sternen
Beschreibung
Als Findelkind aufgewachsen, unter Napoleon zu Rang, Ansehen und Reichtum gelangt, in der Schlacht von Eylau (1807) schwer verletzt und für tot gehalten, taucht die Titelfigur von Balzacs Erzählung "Oberst Chabert" nach zehnjähriger Odyssee völlig verwahrlost im Paris der Restaurartionszeit auf, um Name, Gattin und Vermögen zurückzuverlangen. Doch die Ehefrau von damals hat sich inzwischen miteinem Vertreter der neuen Geldaristokratie vermählt und zwei Kinder zur Welt gebracht. Die einstige Prostituierte will von dem Mann, dem sie ihren sozialen Aufstieg verdankt, nichts mehr wissen und verleugnet ihn. So stößt Chaberts Kampf um Identität ins Leere. Er bleibt für die Gesellschaft ein Gespenst aus napoleonischer Zeit, ein lebender Leichnam, ein vom Schicksal Betrogener, wie man ihn in Balzacs "Comédie humaine" immer wieder begegnet.