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Das Alphabet der Frauen

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  • 256 Seiten
  • 9 Lesestunden

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Im postrevolutionären Portugal fokussiert sich Clara Pinto Correia weniger auf historische und politische Themen, sondern vielmehr auf die emotionalen und psychologischen Aspekte ihrer Figuren. In ihrem Werk werden die Lebensgeschichten und Gefühle verschiedener Frauen miteinander verwoben. Ähnlich wie beim Handarbeiten, wo viele kleine Fäden zu einem großen Motiv werden, fügt die Autorin ihre Frauenfiguren zu einem einzigen weiblichen Abbild des Lebens in Portugal zusammen. Jede Frau ist mehr oder weniger eng mit der Ich-Erzählerin verbunden, die nach dem Ende ihrer Beziehung in eine Lebenskrise gerät und Trost bei ihren Freundinnen sucht. Diese Verbindungen beruhen auf dem gemeinsamen Frausein und einem tiefen gegenseitigen Verständnis. Correia thematisiert, dass die Liebe unter Frauen das Leben erhellen kann, aber auch stürmisch sein kann, wenn es an Erfahrung fehlt. Das Buch ist eine Hommage an die Freundschaft und Loyalität unter Frauen und bietet einen lebendigen Einblick in den portugiesischen Alltag. Der Erzählstil ist ausladend und farbenfroh, doch die Vielzahl an Namen und Geschichten kann für die Leserin verwirrend sein. Dieses Verwirrspiel hat jedoch System: Viele kleine Erzählungen fügen sich zu einem einzigen Roman. Die Originalität der Erzählung ist beeindruckend.

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Das Alphabet der Frauen, Clara Pinto Correia

Sprache
Erscheinungsdatum
2000
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Erscheinungsdatum
2000
Einband
Paperback
Seitenzahl
256
ISBN10
3423127341
ISBN13
9783423127349
Reihe
Originaltitel
Ponto pé de flor
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
Im postrevolutionären Portugal fokussiert sich Clara Pinto Correia weniger auf historische und politische Themen, sondern vielmehr auf die emotionalen und psychologischen Aspekte ihrer Figuren. In ihrem Werk werden die Lebensgeschichten und Gefühle verschiedener Frauen miteinander verwoben. Ähnlich wie beim Handarbeiten, wo viele kleine Fäden zu einem großen Motiv werden, fügt die Autorin ihre Frauenfiguren zu einem einzigen weiblichen Abbild des Lebens in Portugal zusammen. Jede Frau ist mehr oder weniger eng mit der Ich-Erzählerin verbunden, die nach dem Ende ihrer Beziehung in eine Lebenskrise gerät und Trost bei ihren Freundinnen sucht. Diese Verbindungen beruhen auf dem gemeinsamen Frausein und einem tiefen gegenseitigen Verständnis. Correia thematisiert, dass die Liebe unter Frauen das Leben erhellen kann, aber auch stürmisch sein kann, wenn es an Erfahrung fehlt. Das Buch ist eine Hommage an die Freundschaft und Loyalität unter Frauen und bietet einen lebendigen Einblick in den portugiesischen Alltag. Der Erzählstil ist ausladend und farbenfroh, doch die Vielzahl an Namen und Geschichten kann für die Leserin verwirrend sein. Dieses Verwirrspiel hat jedoch System: Viele kleine Erzählungen fügen sich zu einem einzigen Roman. Die Originalität der Erzählung ist beeindruckend.