Gratis Versand ab € 16,99. Mehr Infos.
Bookbot

Graue Magie

Buchbewertung

Mehr zum Buch

Jahre vor den Klassikern der Filmtheorie (Bela Balazs, Rudolf Harms, Siegfried Kracauer), noch in der Stummfilmzeit, entfaltet Friedlaender/Mynona eine ungeheure Vision cineastischer Möglichkeiten – der schlechten wie der guten. Dem propagandistischen, „hyperamerikanischen“ Mißbrauch des Mediums zu Zwecken grausamster Ausschweifungen, „Massenbezwingung“, zuletzt der „Erdherrschaft“ setzt er eine wissenschaftliche „Vernunftmagie“ entgegen sowie die metatechnische, auf der Theorie der exzentrischen Empfindung beruhende Idee dreidimensionaler Projektion ohne Bildschirm. Den dahinter stehenden zeitlosen Streit zwischen kantianischem Idealismus und opportunistischem Materialismus illustriert Mynona in einer rasanten, vielschichtigen und literarisch raffinierten Handlung, quer durch die Tag- und Nachtseiten des realen Berlin, darin verwoben viele konkrete Personen des öffentlichen Lebens. Dieses Zeitbild aus dem Jahr 1922 erscheint neu in kritischer und kommentierter Ausgabe. Die ausführliche Einleitung informiert auch über neuere medientheoretische und kulturhistorische Interpretationsansätze.

Publikation

Buchkauf

Graue Magie, Salomo Friedlaender

Sprache
Erscheinungsdatum
1998
product-detail.submit-box.info.binding
(Paperback)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

2,8
Gut
4 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Sprache
Deutsch
Verlag
Ullstein
Erscheinungsdatum
1998
Einband
Paperback
ISBN10
3548245129
ISBN13
9783548245126
Reihe
Bewertung
2,75 von 5 Sternen
Beschreibung
Jahre vor den Klassikern der Filmtheorie (Bela Balazs, Rudolf Harms, Siegfried Kracauer), noch in der Stummfilmzeit, entfaltet Friedlaender/Mynona eine ungeheure Vision cineastischer Möglichkeiten – der schlechten wie der guten. Dem propagandistischen, „hyperamerikanischen“ Mißbrauch des Mediums zu Zwecken grausamster Ausschweifungen, „Massenbezwingung“, zuletzt der „Erdherrschaft“ setzt er eine wissenschaftliche „Vernunftmagie“ entgegen sowie die metatechnische, auf der Theorie der exzentrischen Empfindung beruhende Idee dreidimensionaler Projektion ohne Bildschirm. Den dahinter stehenden zeitlosen Streit zwischen kantianischem Idealismus und opportunistischem Materialismus illustriert Mynona in einer rasanten, vielschichtigen und literarisch raffinierten Handlung, quer durch die Tag- und Nachtseiten des realen Berlin, darin verwoben viele konkrete Personen des öffentlichen Lebens. Dieses Zeitbild aus dem Jahr 1922 erscheint neu in kritischer und kommentierter Ausgabe. Die ausführliche Einleitung informiert auch über neuere medientheoretische und kulturhistorische Interpretationsansätze.