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Das grosse Protokoll gegen Zwetschkenbaum

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  • 269 Seiten
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»[Albert Drachs Literatur] ist den Lesern in keinem Moment entgegengekommen, aber wer sich von ihr nicht abweisen ließ, hatte Teil an einigen der abgründigsten Höhepunkte deutschsprachiger Erzählkunst im 20. Jahrhundert ...« Frankfurter Rundschau Es beginnt beinahe harmlos: Weil er ohne Ausweispapiere unter dem gleichnamigen Baum angetroffen wird, unterstellt die österreichische Justiz dem Juden Schmul Leib Zwetschkenbaum, sich an dessen Früchten delektiert zu haben. Ein Protokoll wird angefertigt, wie das in einem Rechtsstaat üblich ist, ›Das große Protokoll gegen Zwetschkenbaum‹. Doch dieses Protokoll dient nicht der Wahrheitsfindung, sondern kehrt sich gegen einen Unschuldigen, der sich weder wehren kann noch will. Im Herrschaftsanspruch der Sprache zeigt sich die Unmenschlichkeit ihrer Benutzer und des Staates, dem sie dienen.

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Das grosse Protokoll gegen Zwetschkenbaum, Albert Drach

Sprache
Erscheinungsdatum
2002
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Albert Drach
Erscheinungsdatum
2002
Einband
Paperback
Seitenzahl
269
ISBN10
3423130261
ISBN13
9783423130264
Reihe
Schlagwörter
Juden, Österreich, Satire, Justiz
Bewertung
3,35 von 5 Sternen
Beschreibung
»[Albert Drachs Literatur] ist den Lesern in keinem Moment entgegengekommen, aber wer sich von ihr nicht abweisen ließ, hatte Teil an einigen der abgründigsten Höhepunkte deutschsprachiger Erzählkunst im 20. Jahrhundert ...« Frankfurter Rundschau Es beginnt beinahe harmlos: Weil er ohne Ausweispapiere unter dem gleichnamigen Baum angetroffen wird, unterstellt die österreichische Justiz dem Juden Schmul Leib Zwetschkenbaum, sich an dessen Früchten delektiert zu haben. Ein Protokoll wird angefertigt, wie das in einem Rechtsstaat üblich ist, ›Das große Protokoll gegen Zwetschkenbaum‹. Doch dieses Protokoll dient nicht der Wahrheitsfindung, sondern kehrt sich gegen einen Unschuldigen, der sich weder wehren kann noch will. Im Herrschaftsanspruch der Sprache zeigt sich die Unmenschlichkeit ihrer Benutzer und des Staates, dem sie dienen.