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Stendal und das Winckelmann-Denkmal

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In beruflich unruhigen und wenig erfolgreichen Monaten des Jahres 1859 blieb Theodor Fontane genug Zeit, neue, auch langfristige Projekte in Angriff zu nehmen. Dazu gehörten die ?Wanderungen durch die Mark Brandenburg?, ein Projekt, mit dem er sich bereits Jahre zuvor in England befasst hatte. Die Altmarkerkundung begann am 22. September 1859. Fünf Tage, bis zum 27. September 1859, bereiste er die wichtigen Städte der Altmark (und Prignitz): Havelberg, Werben, Seehausen, Stendal, Tangermünde, Jerichow und Salzwedel standen auf ihrem Programm.00Durchaus kritisch betrachtete Fontane die beträchtliche räumliche Dimension des neuen ?Winkelmann-Platzes? für das Standbild, das sich gegenüber dem Stendaler Roland vor dem Rathaus klein und bescheiden ausnimmt. Auffälligkeit ist, dass er die Persönlichkeit Winckelmanns mit keinem Satz behandelt. Die allgemeine Bekanntheit des Begründers der Klassischen Archäologie und modernen Kunstgeschichte wird vorausgesetzt und seine Leistung durch den Vergleich mit dem riesigen Roland eher ironisch umschrieben: ?aber das Ansehen der Kunstgeschichte ist nur mit Mühe und Noth zu einem 7 Fuß hohen Bäumchen emporgewachsen, das den Namen trägt: ?Die Winckelmann-Statue?

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Stendal und das Winckelmann-Denkmal, Theodor Fontane

Sprache
Erscheinungsdatum
2020
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(Hardcover)
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Titel
Stendal und das Winckelmann-Denkmal
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Theodor Fontane
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Hardcover
ISBN10
3982162807
ISBN13
9783982162805
Reihe
Beschreibung
In beruflich unruhigen und wenig erfolgreichen Monaten des Jahres 1859 blieb Theodor Fontane genug Zeit, neue, auch langfristige Projekte in Angriff zu nehmen. Dazu gehörten die ?Wanderungen durch die Mark Brandenburg?, ein Projekt, mit dem er sich bereits Jahre zuvor in England befasst hatte. Die Altmarkerkundung begann am 22. September 1859. Fünf Tage, bis zum 27. September 1859, bereiste er die wichtigen Städte der Altmark (und Prignitz): Havelberg, Werben, Seehausen, Stendal, Tangermünde, Jerichow und Salzwedel standen auf ihrem Programm.00Durchaus kritisch betrachtete Fontane die beträchtliche räumliche Dimension des neuen ?Winkelmann-Platzes? für das Standbild, das sich gegenüber dem Stendaler Roland vor dem Rathaus klein und bescheiden ausnimmt. Auffälligkeit ist, dass er die Persönlichkeit Winckelmanns mit keinem Satz behandelt. Die allgemeine Bekanntheit des Begründers der Klassischen Archäologie und modernen Kunstgeschichte wird vorausgesetzt und seine Leistung durch den Vergleich mit dem riesigen Roland eher ironisch umschrieben: ?aber das Ansehen der Kunstgeschichte ist nur mit Mühe und Noth zu einem 7 Fuß hohen Bäumchen emporgewachsen, das den Namen trägt: ?Die Winckelmann-Statue?