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Die Geschichte zweier junger Drogenabhängiger aus dem New Yorker Bronx und ihrer Freundin aus höheren gesellschaftlichen Schichten. Das Buch thematisiert, was es bedeutet, in einer Gesellschaft schwach zu sein, in der nur die Starken überleben. Harry Goldfarb, seine Freundin Marion und ihr schwarzer Freund Tyrone C. Love, die ohne ihre tägliche Dosis Drogen nicht leben können, träumen unaufhörlich von einer besseren Zukunft. Durch Nachtarbeit gelingt es ihnen, eine größere Geldsumme zu verdienen, mit der sie hochwertigen Heroin kaufen und in den Vertrieb einsteigen. Von dem Geld wollen sie eine Wohnung kaufen, reisen und ein Kunstcafé eröffnen. Parallel dazu entfaltet sich die Geschichte von Harrys Mutter Sara, einer einsam lebenden Witwe, die ihren Kummer und die Leere durch das permanente Anschauen von Fernsehserien, Filmen und Wettbewerben überwindet. Sie träumt von der glücklichen Ehe ihres Sohnes und von Enkeln, hofft aber vor allem, im Fernsehen eingeladen zu werden und Star einer Show zu werden. Eine strenge Reduktionsdiät sowie Medikamente zur Gewichtsreduktion und Beruhigung führen sie jedoch in eine psychiatrische Klinik. Der Autor zeichnet ein unverblümtes Bild der trostlosen Existenz von Opfern der Sucht, die versuchen, sich aus der grauen und erdrückenden Alltagsroutine zu befreien, sowie ihrer enttäuschten Hoffnungen.
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Requiem für einen Traum, Hubert Selby Jr.
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