Gratis Versand ab € 14,99. Mehr Infos.
Bookbot

Der Fürst der Welt

Autor*innen

Buchbewertung

Parameter

  • 646 Seiten
  • 23 Lesestunden

Mehr zum Buch

'Der Fürst der Welt', verfasst von Erika Mitterer im Jahr 1939, ist eine subtile Kritik am politischen System der Zeit. Der Roman thematisiert, wie das Böse Menschen ergreifen kann, die nicht von Natur aus schlecht sind, sondern durch Gleichgültigkeit beeinflusst werden. Er bietet ein eindrucksvolles Bild des Lebens im frühen 16. Jahrhundert in vorreformatorischem Deutschland, einer Zeit des Niedergangs des Adels, von Bauernaufständen, dem Aufstieg des Handelskapitalismus, sowie der Inquisition. Theresa, eine der Protagonistinnen, wird aufgrund ihrer alltäglichen Freundlichkeiten der Hexerei verdächtigt und schließlich verbrannt. Ihre Schwester Maria Michaela, die Priorin eines Klosters ist, wird von ihrem Beichtvater manipuliert. Der Roman zeigt, wie Massenhysterie und Frustration eine solide Bürgerschaft zu bösartigem Klatsch und Wahnsinn verleiten können, was zu Rache durch Denunziation führt und Liebende sowie Familien auseinanderreißt. Der einzige Intellektuelle im Werk bleibt hilflos. Diese impliziten Assoziationen mit dem Hitler-Regime führten nach der Veröffentlichung in Norwegen zu einer plötzlichen Papierknappheit, die eine Neuauflage in Deutschland verhinderte.

Publikation

Buchkauf

Der Fürst der Welt, Erika Mitterer

Sprache
Erscheinungsdatum
1988
product-detail.submit-box.info.binding
(Hardcover)
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 14,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

4,0
Sehr gut
1 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Sprache
Deutsch
Autor*innen
Erika Mitterer
Erscheinungsdatum
1988
Einband
Hardcover
Seitenzahl
646
ISBN10
3353002588
ISBN13
9783353002587
Reihe
Bewertung
4 von 5 Sternen
Beschreibung
'Der Fürst der Welt', verfasst von Erika Mitterer im Jahr 1939, ist eine subtile Kritik am politischen System der Zeit. Der Roman thematisiert, wie das Böse Menschen ergreifen kann, die nicht von Natur aus schlecht sind, sondern durch Gleichgültigkeit beeinflusst werden. Er bietet ein eindrucksvolles Bild des Lebens im frühen 16. Jahrhundert in vorreformatorischem Deutschland, einer Zeit des Niedergangs des Adels, von Bauernaufständen, dem Aufstieg des Handelskapitalismus, sowie der Inquisition. Theresa, eine der Protagonistinnen, wird aufgrund ihrer alltäglichen Freundlichkeiten der Hexerei verdächtigt und schließlich verbrannt. Ihre Schwester Maria Michaela, die Priorin eines Klosters ist, wird von ihrem Beichtvater manipuliert. Der Roman zeigt, wie Massenhysterie und Frustration eine solide Bürgerschaft zu bösartigem Klatsch und Wahnsinn verleiten können, was zu Rache durch Denunziation führt und Liebende sowie Familien auseinanderreißt. Der einzige Intellektuelle im Werk bleibt hilflos. Diese impliziten Assoziationen mit dem Hitler-Regime führten nach der Veröffentlichung in Norwegen zu einer plötzlichen Papierknappheit, die eine Neuauflage in Deutschland verhinderte.