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Alphabet der Gefühle

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«Vielleicht ist der beste Weg, das zu lesen, was zusammen mit Il ragazzo morto e le comete, Il padrone und L’odore del sangue zu den Höhepunkten von Parises Werk gehört, so zu tun, als wüssten wir nichts über Parise und dieses Buch würde heute zum ersten Mal erscheinen. Welches Bild würden wir uns vom Autor der Sillabari machen? Seine Erzählungen scheinen der Mitteleuropa von Peter Altenberg nahe zu sein: im Gefühl, das nicht ins Sentimentalische abgleitet, in der trockenen Kreaturalität, in der scheinbar nachlässigen Musik; aber er könnte auch ein Nachfolger von Robert Walser sein, dessen Erzählungen in Form von Schulthemen verfasst sind: weniger wahnsinnig didaktisch, narrativer, „fleischlicher“; oder er könnte einem amerikanischen Schriftsteller wie Truman Capote ähneln: durch den scharfen und fast taktilen Blick, der in die Welt der Jugend eintaucht, durch die Fähigkeit, den wortlosen Zuckungen des Körpers Worte zu verleihen.»

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Alphabet der Gefühle, Goffredo Parise

Sprache
Erscheinungsdatum
1997
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(Hardcover)
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Titel
Alphabet der Gefühle
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Goffredo Parise
Verlag
Wagenbach
Erscheinungsdatum
1997
Einband
Hardcover
Seitenzahl
333
ISBN10
3803131243
ISBN13
9783803131249
Reihe
Bewertung
3 von 5 Sternen
Beschreibung
«Vielleicht ist der beste Weg, das zu lesen, was zusammen mit Il ragazzo morto e le comete, Il padrone und L’odore del sangue zu den Höhepunkten von Parises Werk gehört, so zu tun, als wüssten wir nichts über Parise und dieses Buch würde heute zum ersten Mal erscheinen. Welches Bild würden wir uns vom Autor der Sillabari machen? Seine Erzählungen scheinen der Mitteleuropa von Peter Altenberg nahe zu sein: im Gefühl, das nicht ins Sentimentalische abgleitet, in der trockenen Kreaturalität, in der scheinbar nachlässigen Musik; aber er könnte auch ein Nachfolger von Robert Walser sein, dessen Erzählungen in Form von Schulthemen verfasst sind: weniger wahnsinnig didaktisch, narrativer, „fleischlicher“; oder er könnte einem amerikanischen Schriftsteller wie Truman Capote ähneln: durch den scharfen und fast taktilen Blick, der in die Welt der Jugend eintaucht, durch die Fähigkeit, den wortlosen Zuckungen des Körpers Worte zu verleihen.»