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Crash

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  • 250 Seiten
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Die Hauptperson dieses zeitlos radikalen Romans mit Namen Ballard führt eine auf fade Gewohnheiten ­reduzierte Ehe. Nach einem bizarren Autounfall kommen er und seine Frau Catherine in ­Kontakt mit dem Kreis um den exzentrischen Arzt Dr. Robert Vaughan, dessen obsessive Forschungen und Praktiken den bei Autounfällen freigesetzten sexuellen Energien gelten. Während Vaughans fanatischer Traum, einen tödlichen Frontalunfall mit dem Filmstar Elizabeth Taylor herbeizuführen, zu misslingen droht, ersinnt der ihm längst verfallene Ballard immer extremere Verkehrsunfälle, um die neu entdeckte Lust in der perversen Verschmelzung von Mensch und Maschine bis zum Äußersten zu treiben. J.G. Ballards meisterhafte Parabel auf die Todessehnsucht des technologischen Fortschrittswahns amalgamiert den massenhaften Individual- mit perversem Geschlechtsverkehr. Weit entfernt davon, im Zeitalter von Internet und Elektromobilität an Aktualität eingebüßt zu haben, bildet Ballards exzessive Fiktion und kalte Analyse ein Schlüsseltext nicht nur für das 20. Jahrhundert. Ballards Roman anvancierte nicht zuletzt aufgrund der Verfilmung durch David Cronenberg zu einem exquisiten ­Kultbuch.

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Crash, J. G. Ballard

Sprache
Erscheinungsdatum
1996
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(Paperback)
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Titel
Crash
Sprache
Deutsch
Autor*innen
J. G. Ballard
Verlag
Goldmann
Erscheinungsdatum
1996
Einband
Paperback
Seitenzahl
250
ISBN10
3442435749
ISBN13
9783442435746
Reihe
Erstveröffentlichung
1973
Originaltitel
Crash
Bewertung
3,6 von 5 Sternen
Beschreibung
Die Hauptperson dieses zeitlos radikalen Romans mit Namen Ballard führt eine auf fade Gewohnheiten ­reduzierte Ehe. Nach einem bizarren Autounfall kommen er und seine Frau Catherine in ­Kontakt mit dem Kreis um den exzentrischen Arzt Dr. Robert Vaughan, dessen obsessive Forschungen und Praktiken den bei Autounfällen freigesetzten sexuellen Energien gelten. Während Vaughans fanatischer Traum, einen tödlichen Frontalunfall mit dem Filmstar Elizabeth Taylor herbeizuführen, zu misslingen droht, ersinnt der ihm längst verfallene Ballard immer extremere Verkehrsunfälle, um die neu entdeckte Lust in der perversen Verschmelzung von Mensch und Maschine bis zum Äußersten zu treiben. J.G. Ballards meisterhafte Parabel auf die Todessehnsucht des technologischen Fortschrittswahns amalgamiert den massenhaften Individual- mit perversem Geschlechtsverkehr. Weit entfernt davon, im Zeitalter von Internet und Elektromobilität an Aktualität eingebüßt zu haben, bildet Ballards exzessive Fiktion und kalte Analyse ein Schlüsseltext nicht nur für das 20. Jahrhundert. Ballards Roman anvancierte nicht zuletzt aufgrund der Verfilmung durch David Cronenberg zu einem exquisiten ­Kultbuch.