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Romain Rolland

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  • 434 Seiten
  • 16 Lesestunden

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"Es bestand – wie Verhaeren so schön sagte – 'Gefahr, ihn zu lieben', und die meisten scheuten die Gefahr", bekennt Stefan Zweig in seiner Biographie Romain Rollands: Galten frühe Äußerungen noch ganz dem heroischen Idealismus des literarischen Werkes, so war ein Teil dieses Buchs Rolland als dem "Gewissen Europas" gewidmet, das dem "Haß den Kampf" angesagt hatte. Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs war Rolland aus humanistischem Bewusstsein zum überzeugtesten und überzeugendsten Pazifisten seiner Generation geworden. Stefan Zweig wurde auch in den zwanziger und dreißiger Jahren nicht müde, seine großen Lebenshaltung und -leistung zu rühmen, obwohl er Rollands Parteinahme für den Bolschewismus mit seinem eigenen Weltbild nicht vereinigen konnte. Seine Bereitschaft, in einer Freundschaft allen Widrigkeiten zu trotzen, war letzten Endes stärker.

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Romain Rolland, Stefan Zweig

Sprache
Erscheinungsdatum
1987
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(Hardcover),
Buchzustand
Beschädigt
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€ 34,01

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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Stefan Zweig
Verlag
Fischer
Erscheinungsdatum
1987
Einband
Hardcover
Seitenzahl
434
ISBN10
310097073X
ISBN13
9783100970732
Reihe
Originaltitel
Romain Rolland
Bewertung
3,5 von 5 Sternen
Beschreibung
"Es bestand – wie Verhaeren so schön sagte – 'Gefahr, ihn zu lieben', und die meisten scheuten die Gefahr", bekennt Stefan Zweig in seiner Biographie Romain Rollands: Galten frühe Äußerungen noch ganz dem heroischen Idealismus des literarischen Werkes, so war ein Teil dieses Buchs Rolland als dem "Gewissen Europas" gewidmet, das dem "Haß den Kampf" angesagt hatte. Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs war Rolland aus humanistischem Bewusstsein zum überzeugtesten und überzeugendsten Pazifisten seiner Generation geworden. Stefan Zweig wurde auch in den zwanziger und dreißiger Jahren nicht müde, seine großen Lebenshaltung und -leistung zu rühmen, obwohl er Rollands Parteinahme für den Bolschewismus mit seinem eigenen Weltbild nicht vereinigen konnte. Seine Bereitschaft, in einer Freundschaft allen Widrigkeiten zu trotzen, war letzten Endes stärker.