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Die Hermannsschlacht (Großdruck)

Ein Drama in fünf Aufzügen

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Heinrich von Kleist bearbeitete 1808 den Hermann-Mythos und stellte seine Version der Varusschlacht in den Kontext der politischen Lage nach der Niederlage gegen Frankreich. Diese Interpretation, die als Aufruf zum Widerstand verstanden werden konnte, wurde erst 1821 veröffentlicht, zehn Jahre nach Kleists Tod. Die großformatige Berliner Ausgabe von 2020 enthält einen durchgesehenen Neusatz sowie eine Biographie des Autors, bearbeitet von Theodor Borken. Kleist, 1777 als Offizierssohn geboren, trat 1792 in den Militärdienst ein und nahm am Rheinfeldzug gegen die französische Republik teil. Nach seiner Beförderung zum Leutnant quittierte er 1799 den Dienst und studierte Rechtswissenschaften. Die Lektüre von Kants Schriften führte zu einer Lebenskrise. Nach Aufenthalten in Paris und der Schweiz, wo sein bekanntestes Stück entstand, lebte er in verschiedenen Städten und trat schließlich in den preußischen Staatsdienst ein. Nach dem militärischen Zusammenbruch Preußens geriet er 1806 in französische Gefangenschaft. 1808 begann er mit der Herausgabe der Monatsschrift „Phöbus“. Trotz seiner Bemühungen um patriotische Schriften und verschiedene journalistische Projekte blieb er von Misserfolgen geprägt. Nach Jahren von Krankheit und wiederkehrenden Selbstmordgedanken nahm er sich 1811 gemeinsam mit seiner Freundin das Leben.

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Die Hermannsschlacht (Großdruck), Heinrich von Kleist

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Erscheinungsdatum
2020
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(Hardcover)
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Untertitel
Ein Drama in fünf Aufzügen
Sprache
Deutsch
Verlag
Henricus
Erscheinungsdatum
2020
Einband
Hardcover
Seitenzahl
156
ISBN13
9783847845041
Reihe
Bewertung
2,8 von 5 Sternen
Beschreibung
Heinrich von Kleist bearbeitete 1808 den Hermann-Mythos und stellte seine Version der Varusschlacht in den Kontext der politischen Lage nach der Niederlage gegen Frankreich. Diese Interpretation, die als Aufruf zum Widerstand verstanden werden konnte, wurde erst 1821 veröffentlicht, zehn Jahre nach Kleists Tod. Die großformatige Berliner Ausgabe von 2020 enthält einen durchgesehenen Neusatz sowie eine Biographie des Autors, bearbeitet von Theodor Borken. Kleist, 1777 als Offizierssohn geboren, trat 1792 in den Militärdienst ein und nahm am Rheinfeldzug gegen die französische Republik teil. Nach seiner Beförderung zum Leutnant quittierte er 1799 den Dienst und studierte Rechtswissenschaften. Die Lektüre von Kants Schriften führte zu einer Lebenskrise. Nach Aufenthalten in Paris und der Schweiz, wo sein bekanntestes Stück entstand, lebte er in verschiedenen Städten und trat schließlich in den preußischen Staatsdienst ein. Nach dem militärischen Zusammenbruch Preußens geriet er 1806 in französische Gefangenschaft. 1808 begann er mit der Herausgabe der Monatsschrift „Phöbus“. Trotz seiner Bemühungen um patriotische Schriften und verschiedene journalistische Projekte blieb er von Misserfolgen geprägt. Nach Jahren von Krankheit und wiederkehrenden Selbstmordgedanken nahm er sich 1811 gemeinsam mit seiner Freundin das Leben.