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Ernste Absicht

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  • 280 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Ihren bislang bedeutendsten Roman veröffentlichte Gabriele Wohmann 1970 unter dem Titel „Ernste Absicht“. Darin erzählt sie die Geschichte einer Schriftstellerin, die sich während eines Krankenhausaufenthalts Klarheit über ihr Leben und das Verhältnis zu den Menschen in ihrer Umgebung verschaffen will. Der Roman, den Gabriele Wohmann während einer stilistischen Experimentierphase verfasste, ist nicht einfach zu lesen – doch wird der ausdauernde Leser mit einem packenden Lektüreabenteuer belohnt, das mitten in die Abgründe menschlicher Seelenängste führt. Das hervorstechende Merkmal des Romans sind die langen inneren Monologe, in denen die Frau ihr Innenleben erkundet und die dabei gewonnenen Erkenntnisse immer wieder hinterfragt und in Zweifel zieht. Allein der Gedanke an den Tod bleibt bestehen und überschattet alle weiteren Gedankenspiele. Sollte das Leben wirklich nichts anderes sein als eine Krankheit zum Tode – wie Gabriele Wohmann in Anlehnung an Kierkegaard formuliert?

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Ernste Absicht, Gabriele Wohmann

Sprache
Erscheinungsdatum
1992
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(Paperback),
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Titel
Ernste Absicht
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Gabriele Wohmann
Verlag
Piper
Erscheinungsdatum
1992
Einband
Paperback
Seitenzahl
280
ISBN10
3492116981
ISBN13
9783492116985
Reihe
Beschreibung
Ihren bislang bedeutendsten Roman veröffentlichte Gabriele Wohmann 1970 unter dem Titel „Ernste Absicht“. Darin erzählt sie die Geschichte einer Schriftstellerin, die sich während eines Krankenhausaufenthalts Klarheit über ihr Leben und das Verhältnis zu den Menschen in ihrer Umgebung verschaffen will. Der Roman, den Gabriele Wohmann während einer stilistischen Experimentierphase verfasste, ist nicht einfach zu lesen – doch wird der ausdauernde Leser mit einem packenden Lektüreabenteuer belohnt, das mitten in die Abgründe menschlicher Seelenängste führt. Das hervorstechende Merkmal des Romans sind die langen inneren Monologe, in denen die Frau ihr Innenleben erkundet und die dabei gewonnenen Erkenntnisse immer wieder hinterfragt und in Zweifel zieht. Allein der Gedanke an den Tod bleibt bestehen und überschattet alle weiteren Gedankenspiele. Sollte das Leben wirklich nichts anderes sein als eine Krankheit zum Tode – wie Gabriele Wohmann in Anlehnung an Kierkegaard formuliert?