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- 243 Seiten
- 9 Lesestunden
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Die Erzählungen von Siegfried Lenz entstehen im Kontext seiner großen Romane und bieten komprimierte, symbolhafte Einblicke in komplexe Themen. Lenz’ Vorliebe für das Erzählen, das um der Geschichte willen geschieht, wurde erstmals in seinen zwanzig masurischen Geschichten deutlich. Er nutzt die verdichtete Erzählung als Mittel, um menschliches Verhalten und alltägliche Gegebenheiten kritisch zu reflektieren, was in den Bänden "Jäger des Spotts" und "Das Feuerschiff" sichtbar wird. Dieser neue Band zeigt die breite Palette des Erzählers und thematisiert das Verständnis heutiger Situationen. Die Geschichten reichen von nüchterner, lakonischer Erzählweise bis hin zu kontrollierter Satire. Ein zentrales Motiv ist die Sympathie für die Schwachen und Unterlegenen, die die Mächtigen in Verlegenheit bringen. Diese Haltung spiegelt sich im Grundmotiv des Spielverderbens wider und kennzeichnet die Position des Autors sowie sein Engagement. Einige der Geschichten wurden bereits in verschiedenen Zeitungen und im Norddeutschen Rundfunk veröffentlicht, was die Relevanz und Aktualität von Lenz’ Erzählkunst unterstreicht.
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Der Spielverderber, Siegfried Lenz
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1965
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- (Hardcover)
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- Titel
- Der Spielverderber
- Untertitel
- Erzählungen
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Siegfried Lenz
- Verlag
- Hoffmann und Campe
- Erscheinungsdatum
- 1965
- Einband
- Hardcover
- Seitenzahl
- 243
- ISBN10
- 3455042295
- ISBN13
- 9783455042290
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik, Weltliteratur
- Bewertung
- 4 von 5 Sternen
- Beschreibung
- Die Erzählungen von Siegfried Lenz entstehen im Kontext seiner großen Romane und bieten komprimierte, symbolhafte Einblicke in komplexe Themen. Lenz’ Vorliebe für das Erzählen, das um der Geschichte willen geschieht, wurde erstmals in seinen zwanzig masurischen Geschichten deutlich. Er nutzt die verdichtete Erzählung als Mittel, um menschliches Verhalten und alltägliche Gegebenheiten kritisch zu reflektieren, was in den Bänden "Jäger des Spotts" und "Das Feuerschiff" sichtbar wird. Dieser neue Band zeigt die breite Palette des Erzählers und thematisiert das Verständnis heutiger Situationen. Die Geschichten reichen von nüchterner, lakonischer Erzählweise bis hin zu kontrollierter Satire. Ein zentrales Motiv ist die Sympathie für die Schwachen und Unterlegenen, die die Mächtigen in Verlegenheit bringen. Diese Haltung spiegelt sich im Grundmotiv des Spielverderbens wider und kennzeichnet die Position des Autors sowie sein Engagement. Einige der Geschichten wurden bereits in verschiedenen Zeitungen und im Norddeutschen Rundfunk veröffentlicht, was die Relevanz und Aktualität von Lenz’ Erzählkunst unterstreicht.





