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Die Chinesische Mauer. Eine Farce (Version für Paris, 1972)

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  • 103 Seiten
  • 4 Lesestunden

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Wie in anderen seiner Stücke stellt Max Frisch auch in Die Chinesische Mauer erneut das Problem des Intellektuellen. In einer Zeit, in der die Menschheit, fähig, den Planeten zu zerstören, vor einer endgültigen Wahl steht, wagt der Intellektuelle es, sich dem Despoten zu stellen. Wird er den Mut haben, zu sprechen, und wenn er spricht, wird er gehört werden? Der Despot ist hier der chinesische Kaiser Wang-Ti, der die Große Mauer errichten ließ. Die Handlung spielt also einige Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung, aber gleichzeitig auch heute. Dabei erscheinen sowohl Brutus als auch Christoph Kolumbus, Kleopatra ebenso wie Napoleon... Wenn die wesentliche Rolle des Dramatikers, wie Ibsen behauptet, darin besteht, Fragen zu stellen, nimmt Max Frisch dies hier voll und ganz an. Er tut dies mit Ernst; er tut dies auch mit jener unerschütterlichen Fantasie, die Pessimismus mit Humor und fröhlicher Heiterkeit verbindet.

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Die Chinesische Mauer. Eine Farce (Version für Paris, 1972), Max Frisch

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Erscheinungsdatum
1972
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(Paperback),
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Titel
Die Chinesische Mauer. Eine Farce (Version für Paris, 1972)
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Max Frisch
Verlag
Suhrkamp
Erscheinungsdatum
1972
Einband
Paperback
Seitenzahl
103
ISBN10
3518100653
ISBN13
9783518100653
Reihe
Bewertung
3,55 von 5 Sternen
Beschreibung
Wie in anderen seiner Stücke stellt Max Frisch auch in Die Chinesische Mauer erneut das Problem des Intellektuellen. In einer Zeit, in der die Menschheit, fähig, den Planeten zu zerstören, vor einer endgültigen Wahl steht, wagt der Intellektuelle es, sich dem Despoten zu stellen. Wird er den Mut haben, zu sprechen, und wenn er spricht, wird er gehört werden? Der Despot ist hier der chinesische Kaiser Wang-Ti, der die Große Mauer errichten ließ. Die Handlung spielt also einige Jahrhunderte vor unserer Zeitrechnung, aber gleichzeitig auch heute. Dabei erscheinen sowohl Brutus als auch Christoph Kolumbus, Kleopatra ebenso wie Napoleon... Wenn die wesentliche Rolle des Dramatikers, wie Ibsen behauptet, darin besteht, Fragen zu stellen, nimmt Max Frisch dies hier voll und ganz an. Er tut dies mit Ernst; er tut dies auch mit jener unerschütterlichen Fantasie, die Pessimismus mit Humor und fröhlicher Heiterkeit verbindet.