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„Eine Ohrfeige tut in bestimmten Fällen nicht weh: man fühlt, dass man niemandem mehr etwas schuldet.“ Eine bittere Moral von Francesco, Istrianer aus Materada, in dem Moment, als er beschließt, sein Land zu verlassen und die Wurzeln zu reißen, die ihn seit Generationen mit einem rauen und fruchtbaren Land verbinden, das nun verweigert und umstritten ist. Mit den neuen Verträgen von 1954 wird die Zone B von Istrien, in der Materada liegt, endgültig Jugoslawien zugewiesen, obwohl es erlaubt ist, zu wählen, ob man bleibt oder nach Triest, in Richtung Italien, wechselt: In diesem dramatischen und zerrissenen historischen Szenario hat Tomizza, fünfundzwanzigjährig, seinen ersten Roman angesiedelt. Ein episches Werk, das durch die Geschichte einer Familie und eines betrügerischen und unerreichbaren Eigentums das Schicksal eines geteilten Volkes erzählt, das auf der Suche nach einer neuen, endgültigen Identität ist, zwischen Groll, Hass und blutigen Racheakten.
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Materada, Fulvio Tomizza
- Sprache
- Erscheinungsdatum
- 1993
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- (Hardcover)
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- Titel
- Materada
- Sprache
- Deutsch
- Autor*innen
- Fulvio Tomizza
- Verlag
- Hanser
- Erscheinungsdatum
- 1993
- Einband
- Hardcover
- Reihe
- Schlagwörter
- Belletristik, Weltliteratur
- Beschreibung
- „Eine Ohrfeige tut in bestimmten Fällen nicht weh: man fühlt, dass man niemandem mehr etwas schuldet.“ Eine bittere Moral von Francesco, Istrianer aus Materada, in dem Moment, als er beschließt, sein Land zu verlassen und die Wurzeln zu reißen, die ihn seit Generationen mit einem rauen und fruchtbaren Land verbinden, das nun verweigert und umstritten ist. Mit den neuen Verträgen von 1954 wird die Zone B von Istrien, in der Materada liegt, endgültig Jugoslawien zugewiesen, obwohl es erlaubt ist, zu wählen, ob man bleibt oder nach Triest, in Richtung Italien, wechselt: In diesem dramatischen und zerrissenen historischen Szenario hat Tomizza, fünfundzwanzigjährig, seinen ersten Roman angesiedelt. Ein episches Werk, das durch die Geschichte einer Familie und eines betrügerischen und unerreichbaren Eigentums das Schicksal eines geteilten Volkes erzählt, das auf der Suche nach einer neuen, endgültigen Identität ist, zwischen Groll, Hass und blutigen Racheakten.





