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Die Steppe

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  • 159 Seiten
  • 6 Lesestunden

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»Wie würde es wohl werden, dieses Leben?« Diese Frage stellt sich mit bitteren Tränen der junge Egoruška, nachdem er eine lange und beschwerliche Reise durch die sommerliche Steppe hinter sich gebracht hat. Eine Reise, die ihn nicht nur durch eine faszinierende Landschaft, sondern auch in ein neues Leben geführt hat. Die Steppe, die neben dem schillernden Personal dieses meisterhaften Romans die Hauptrolle spielt, wird damit zur Grenze zwischen Kindheit und Erwachsenenalter. Egoruška erfährt die unendliche Weite des Himmels, aber er lernt auch die erbarmungslose Kälte des russischen Lebens kennen, den Unterschied von Herr und Knecht. Und er muss sich von Illusionen trennen: »Wenn alle Menschen Gelehrte und Gebildete werden, dann gibt es bald niemanden mehr, der Handel treibt und den Acker bestellt. Dann werden alle Hungers sterben.« Als er nach einem gewaltigen Gewitter schließlich erschöpft und krank am Ziel seiner Reise ankommt, ist er nicht nur mit seinen Kräften am Ende, er weiß auch nicht, was die Zukunft für ihn bereithalten wird. In der klassischen Übersetzung von Peter Urban ist dieser auch autobiografisch zu lesende Text in einer Schmuckausgabe wieder lieferbar.

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Die Steppe, Anton Chekhov

Sprache
Erscheinungsdatum
1975
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(Paperback)
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Sprache
Deutsch
Autor*innen
Anton Chekhov
Verlag
Reclam
Erscheinungsdatum
1975
Einband
Paperback
Seitenzahl
159
ISBN10
3150078091
ISBN13
9783150078099
Reihe
Originaltitel
Step'
Bewertung
3,15 von 5 Sternen
Beschreibung
»Wie würde es wohl werden, dieses Leben?« Diese Frage stellt sich mit bitteren Tränen der junge Egoruška, nachdem er eine lange und beschwerliche Reise durch die sommerliche Steppe hinter sich gebracht hat. Eine Reise, die ihn nicht nur durch eine faszinierende Landschaft, sondern auch in ein neues Leben geführt hat. Die Steppe, die neben dem schillernden Personal dieses meisterhaften Romans die Hauptrolle spielt, wird damit zur Grenze zwischen Kindheit und Erwachsenenalter. Egoruška erfährt die unendliche Weite des Himmels, aber er lernt auch die erbarmungslose Kälte des russischen Lebens kennen, den Unterschied von Herr und Knecht. Und er muss sich von Illusionen trennen: »Wenn alle Menschen Gelehrte und Gebildete werden, dann gibt es bald niemanden mehr, der Handel treibt und den Acker bestellt. Dann werden alle Hungers sterben.« Als er nach einem gewaltigen Gewitter schließlich erschöpft und krank am Ziel seiner Reise ankommt, ist er nicht nur mit seinen Kräften am Ende, er weiß auch nicht, was die Zukunft für ihn bereithalten wird. In der klassischen Übersetzung von Peter Urban ist dieser auch autobiografisch zu lesende Text in einer Schmuckausgabe wieder lieferbar.