Gratis Versand ab € 16,99. Mehr Infos.
Bookbot

Die Massgebenden Menschen

Autor*innen

Buchbewertung

Mehr zum Buch

Karl Jaspers war ein deutscher Psychologe und Philosoph, der als der größte Vertreter des deutschen Existentialismus nach Martin Heidegger gilt, obwohl er diese Bezeichnung ablehnte. Er wurde in Oldenburg in eine wohlhabende, konservative Familie geboren, die von der politischen Kultur des liberalen Norddeutschlands beeinflusst war, was seine Gedanken mit einem demokratischen, liberalen und zugleich strengen religiösen Charakter prägte. Er starb in Basel (Schweiz). Aufgrund seiner Krankheit in der Kindheit, die seine Lungen betraf, und später aufgrund von Durchblutungsstörungen erhielt er besondere Unterstützung von seiner Familie. Dies beeinflusste direkt seine intellektuelle Ausrichtung auf die Geisteswissenschaften. Schon in jungen Jahren interessierte er sich für Philosophie, hatte jedoch Bedenken, sie als Beruf zu wählen, und wandte sich dem Studium der Psychologie und der Psychiatrie zu. 1908 promovierte er an der Universität Heidelberg und wurde 1916 Professor für Psychologie und 1921 Professor für Philosophie an derselben Universität, bis er von der nationalsozialistischen Regierung aufgrund der jüdischen Herkunft seiner Frau aus dem Lehrbetrieb ausgeschlossen wurde. Er kehrte erst nach dem Ende des Krieges 1945 an die Universität zurück.

Publikation

Buchkauf

Die Massgebenden Menschen, Karl Jaspers

Sprache
Erscheinungsdatum
1967
Wir benachrichtigen dich per E-Mail.

Lieferung

  • Gratis Versand ab 16,99 € in ganz Österreich! Mehr Infos.

Zahlungsmethoden

3,5
Gut
6 Bewertung

Hier könnte deine Bewertung stehen.

Sprache
Deutsch
Autor*innen
Karl Jaspers
Verlag
Piper
Erscheinungsdatum
1967
Reihe
Originaltitel
Die grossen Philosophen.
Bewertung
3,5 von 5 Sternen
Beschreibung
Karl Jaspers war ein deutscher Psychologe und Philosoph, der als der größte Vertreter des deutschen Existentialismus nach Martin Heidegger gilt, obwohl er diese Bezeichnung ablehnte. Er wurde in Oldenburg in eine wohlhabende, konservative Familie geboren, die von der politischen Kultur des liberalen Norddeutschlands beeinflusst war, was seine Gedanken mit einem demokratischen, liberalen und zugleich strengen religiösen Charakter prägte. Er starb in Basel (Schweiz). Aufgrund seiner Krankheit in der Kindheit, die seine Lungen betraf, und später aufgrund von Durchblutungsstörungen erhielt er besondere Unterstützung von seiner Familie. Dies beeinflusste direkt seine intellektuelle Ausrichtung auf die Geisteswissenschaften. Schon in jungen Jahren interessierte er sich für Philosophie, hatte jedoch Bedenken, sie als Beruf zu wählen, und wandte sich dem Studium der Psychologie und der Psychiatrie zu. 1908 promovierte er an der Universität Heidelberg und wurde 1916 Professor für Psychologie und 1921 Professor für Philosophie an derselben Universität, bis er von der nationalsozialistischen Regierung aufgrund der jüdischen Herkunft seiner Frau aus dem Lehrbetrieb ausgeschlossen wurde. Er kehrte erst nach dem Ende des Krieges 1945 an die Universität zurück.