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Christopher Williams, program

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  • 208 Seiten
  • 8 Lesestunden

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Für Christopher Williams ist die Bedeutung des Bildes in unserer mediengeprägten Gesellschaft von zentralem Interesse. Er untersucht, wie ästhetische Konventionen unser Verständnis von Realität beeinflussen, insbesondere durch Installationen, Performances und Fotografien. Seit den späten 1980er-Jahren greift Williams auf bestehende Bilder und Motive aus Kultur, Werbung oder Film zurück, oft aus vergangenen Dekaden. Er wählt seine Motive selbst aus, überträgt jedoch die Autorschaft an professionelle Fotografen, um ein möglichst objektives Bild zu schaffen. Die Aufnahmen von Tieren, Pflanzen, Industrieprodukten und Menschen sind sachlich distanziert und vor neutralem Hintergrund isoliert. Im Gegensatz zur perfekten Werbefotografie weisen sie oft kleine, kaum wahrnehmbare Makel auf. Williams inszeniert die Bilder und nutzt dabei teilweise veraltete Verfahren wie Silbergelatine- oder Dye-Transfer-Print. Das konzeptuelle Gerüst seiner Studiofotografien steht im Kontrast zur formalen Umsetzung. Anders als bei den ersten Konzeptkünstlern konstituiert bei Williams nicht nur die Idee ein Kunstwerk; er legt großen Wert auf die bildnerische Qualität und technische Präzision seiner Arbeiten.

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Christopher Williams, program, Mark Godfrey

Sprache
Erscheinungsdatum
2010
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Titel
Christopher Williams, program
Sprache
Englisch
Autor*innen
Mark Godfrey
Verlag
König
Erscheinungsdatum
2010
Seitenzahl
208
ISBN10
3865608442
ISBN13
9783865608444
Reihe
Beschreibung
Für Christopher Williams ist die Bedeutung des Bildes in unserer mediengeprägten Gesellschaft von zentralem Interesse. Er untersucht, wie ästhetische Konventionen unser Verständnis von Realität beeinflussen, insbesondere durch Installationen, Performances und Fotografien. Seit den späten 1980er-Jahren greift Williams auf bestehende Bilder und Motive aus Kultur, Werbung oder Film zurück, oft aus vergangenen Dekaden. Er wählt seine Motive selbst aus, überträgt jedoch die Autorschaft an professionelle Fotografen, um ein möglichst objektives Bild zu schaffen. Die Aufnahmen von Tieren, Pflanzen, Industrieprodukten und Menschen sind sachlich distanziert und vor neutralem Hintergrund isoliert. Im Gegensatz zur perfekten Werbefotografie weisen sie oft kleine, kaum wahrnehmbare Makel auf. Williams inszeniert die Bilder und nutzt dabei teilweise veraltete Verfahren wie Silbergelatine- oder Dye-Transfer-Print. Das konzeptuelle Gerüst seiner Studiofotografien steht im Kontrast zur formalen Umsetzung. Anders als bei den ersten Konzeptkünstlern konstituiert bei Williams nicht nur die Idee ein Kunstwerk; er legt großen Wert auf die bildnerische Qualität und technische Präzision seiner Arbeiten.