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Bannmeilen

Ein Roman in Streifzügen

Autor*innen

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  • 301 Seiten
  • 11 Lesestunden

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In Paris wird die Grenze zwischen Stadt und Vorstadt durch den Périphérique deutlich markiert, und die Erzählerin hat bisher kaum darüber nachgedacht, diesen Bereich zu überschreiten. Die Banlieues erscheinen ihr als ein Geflecht aus Schienen, Schnellstraßen und Autobahnen, umgeben von Lagerhallen, Supermärkten und Baustellen, geprägt von Not, Gewalt und Armut. Als ihr alter Freund Thierry sie jedoch einlädt, ihn für einen Film durch die Vorstädte des Départements Seine-Saint-Denis zu begleiten, die sich vor den Olympischen Spielen 2024 verändern werden, erkennt sie, dass sie jahrzehntelang blind für die nahegelegene Realität war. Sie entdeckt den muslimischen Friedhof von Bobigny, umgeben von Schrotthalden, und die markanten Sozialwohnungsbauten von Noisy-le-Grand, die Geschichten von Kolonialismus, Leid, Hoffnung und Fortschritt erzählen. Auch Thierry selbst wird zu einem Teil dieser zuvor verborgenen Welt. Mit feinem Humor und scharfer Beobachtungsgabe öffnet sich die Erzählerin dem Unbekannten und Anderen in ihrer Mitte, entwirft ein Bild einer komplexen Freundschaft und beleuchtet die vielschichtige Gesellschaft in der Vorstadt der Liebenden.

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Bannmeilen, Anne Weber

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Erscheinungsdatum
2024
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(Hardcover),
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Titel
Bannmeilen
Untertitel
Ein Roman in Streifzügen
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Anne Weber
Erscheinungsdatum
2024
Einband
Hardcover
Seitenzahl
301
ISBN10
3751809554
ISBN13
9783751809559
Reihe
Schlagwörter
Frankreich, Vororte
Bewertung
3,4 von 5 Sternen
Beschreibung
In Paris wird die Grenze zwischen Stadt und Vorstadt durch den Périphérique deutlich markiert, und die Erzählerin hat bisher kaum darüber nachgedacht, diesen Bereich zu überschreiten. Die Banlieues erscheinen ihr als ein Geflecht aus Schienen, Schnellstraßen und Autobahnen, umgeben von Lagerhallen, Supermärkten und Baustellen, geprägt von Not, Gewalt und Armut. Als ihr alter Freund Thierry sie jedoch einlädt, ihn für einen Film durch die Vorstädte des Départements Seine-Saint-Denis zu begleiten, die sich vor den Olympischen Spielen 2024 verändern werden, erkennt sie, dass sie jahrzehntelang blind für die nahegelegene Realität war. Sie entdeckt den muslimischen Friedhof von Bobigny, umgeben von Schrotthalden, und die markanten Sozialwohnungsbauten von Noisy-le-Grand, die Geschichten von Kolonialismus, Leid, Hoffnung und Fortschritt erzählen. Auch Thierry selbst wird zu einem Teil dieser zuvor verborgenen Welt. Mit feinem Humor und scharfer Beobachtungsgabe öffnet sich die Erzählerin dem Unbekannten und Anderen in ihrer Mitte, entwirft ein Bild einer komplexen Freundschaft und beleuchtet die vielschichtige Gesellschaft in der Vorstadt der Liebenden.