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Der Messias kommt nicht

Abschied vom jüdischen Erlöser

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  • 272 Seiten
  • 10 Lesestunden

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Die Geschichte des Messias im Judentum ist eine Geschichte enttäuschter Hoffnungen. Immer wieder gab es Heilsfiguren, denen diese Rolle zugeschrieben wurde. Doch die Erlösung von Besatzung und Fremdherrschaft, Exil, Unterdrückung und Verfolgung blieb aus. Deshalb geriet die Erwartung des Messias an die Peripherie jüdischer Theologie. In ihrem Gang durch die jüdische Geistesgeschichte zeigen die Autoren die Abkehr von einem personalen Messias und die Bekräftigung der Hoffnung der Propheten auf ein universales messianisches Zeitalter. Dies betont die Pflicht aller Menschen, an der Heilung der Welt mitzuwirken. Und die Autoren stellen eine besonders provokante These auf: Die Messiasidee kann keine Brücke zwischen Christentum und Judentum sein.

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Der Messias kommt nicht, Walter Homolka

Sprache
Erscheinungsdatum
2022
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(Hardcover)
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Titel
Der Messias kommt nicht
Untertitel
Abschied vom jüdischen Erlöser
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Walter Homolka
Verlag
Herder
Erscheinungsdatum
2022
Einband
Hardcover
Seitenzahl
272
ISBN10
3451389967
ISBN13
9783451389962
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Bewertung
2 von 5 Sternen
Beschreibung
Die Geschichte des Messias im Judentum ist eine Geschichte enttäuschter Hoffnungen. Immer wieder gab es Heilsfiguren, denen diese Rolle zugeschrieben wurde. Doch die Erlösung von Besatzung und Fremdherrschaft, Exil, Unterdrückung und Verfolgung blieb aus. Deshalb geriet die Erwartung des Messias an die Peripherie jüdischer Theologie. In ihrem Gang durch die jüdische Geistesgeschichte zeigen die Autoren die Abkehr von einem personalen Messias und die Bekräftigung der Hoffnung der Propheten auf ein universales messianisches Zeitalter. Dies betont die Pflicht aller Menschen, an der Heilung der Welt mitzuwirken. Und die Autoren stellen eine besonders provokante These auf: Die Messiasidee kann keine Brücke zwischen Christentum und Judentum sein.