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Intuition sticht Vernunft

43 Interviews zu Migration in Schwaben. Wie entsteht Meinung?

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  • 174 Seiten
  • 7 Lesestunden

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In diesen Gesprächen sagen Bürger ihre Meinung zum Thema Migration. Die Menschen denken einerseits empathisch, erkennen andererseits aber auch die Probleme der Integration und der Eingliederung in die Arbeitswelt. Es ist also ein Widerspruch zwischen Mitgefühl und dem Anliegen, dass ein Gewinn für das Aufnahmeland entsteht. Trotz des Zweifels am Erfolg der Integration entscheiden sich die Gesprächspartner ganz überwiegend für die Humanität: sie wollen niemanden abweisen, aus welchen Gründen auch immer er Einlass begehrt. Das führt zur Frage: Wie entsteht Meinung? Ein Exkurs in die Psychologie erklärt uns das. Die kurze Antwort: Intuition sticht Verstand. Intuition und Emotion bestimmen die Überzeugung, die Aufgabe des Verstandes ist es nur noch, die unterstützenden Daten zu finden. Wesentlich ist dabei der Einklang mit der in der sozialen Umgebung herrschenden Meinung. Meinungsbildung ist auch ein Akt der sozialen Einbindung. Die 43 Gespräche demonstrieren dies eindrücklich. Da es nicht um Fakten geht, sondern um Emotionen, können wir einander selten überzeugen. Umso wichtiger sind Respekt gegenüber dem anderen und Toleranz gegenüber der anderen Meinung.

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Intuition sticht Vernunft, Luise Sommer

Sprache
Erscheinungsdatum
2022
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(Paperback)
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Titel
Intuition sticht Vernunft
Untertitel
43 Interviews zu Migration in Schwaben. Wie entsteht Meinung?
Sprache
Deutsch
Autor*innen
Luise Sommer
Erscheinungsdatum
2022
Einband
Paperback
Seitenzahl
174
ISBN10
3873367505
ISBN13
9783873367500
Reihe
Schlagwörter
Sachbücher
Beschreibung
In diesen Gesprächen sagen Bürger ihre Meinung zum Thema Migration. Die Menschen denken einerseits empathisch, erkennen andererseits aber auch die Probleme der Integration und der Eingliederung in die Arbeitswelt. Es ist also ein Widerspruch zwischen Mitgefühl und dem Anliegen, dass ein Gewinn für das Aufnahmeland entsteht. Trotz des Zweifels am Erfolg der Integration entscheiden sich die Gesprächspartner ganz überwiegend für die Humanität: sie wollen niemanden abweisen, aus welchen Gründen auch immer er Einlass begehrt. Das führt zur Frage: Wie entsteht Meinung? Ein Exkurs in die Psychologie erklärt uns das. Die kurze Antwort: Intuition sticht Verstand. Intuition und Emotion bestimmen die Überzeugung, die Aufgabe des Verstandes ist es nur noch, die unterstützenden Daten zu finden. Wesentlich ist dabei der Einklang mit der in der sozialen Umgebung herrschenden Meinung. Meinungsbildung ist auch ein Akt der sozialen Einbindung. Die 43 Gespräche demonstrieren dies eindrücklich. Da es nicht um Fakten geht, sondern um Emotionen, können wir einander selten überzeugen. Umso wichtiger sind Respekt gegenüber dem anderen und Toleranz gegenüber der anderen Meinung.